Posted by: eleucht | 16. August 2024

Wolf Biermann und sein Gespür für die Befindlichkeiten der Menschen

Wolf Biermann war für viele ein unbequemer Zeitgenosse. Dass er das noch immer ist, stellt er dieser Tage in der „Zeit“ unter Beweis, indem er zu Protokoll gibt: „Wagenknecht und Höcke sind das politische Brautpaar der Stunde. Da wächst in der Ex-DDR das zusammen, was zusammengehört: die Erben des historischen Nationalsozialismus und des Stalinschen Nationalkommunismus.“

Ja, das werden viele nicht gern hören, aber so ist es eben manchmal mit der Wahrheit.

Biermann jedenfalls hatte schon immer ein Gespür für die Befindlichkeiten der Mitmenschen und er hatte eine spitze Feder, um das in klare Worte zu fassen, was manche nur dachten oder auch heute noch nur denken. Er tut es noch immer, und das ist gut so. Hier jedenfalls fasst er zusammen, was auch meine, der ich hier lebe und die Erfahrungen der Wendejahre in mir trage, Eindrücke sind:

Natürlich räumt Biermann ein, dass es den „simplen Ossi“ nicht gibt, dass die Situation komplexer ist und eben auch viele Menschen abseits des „Wutbürgers“ für Vielfalt einstehen.

Ich wünschte mir, dass gerade diesen Menschen in den Medien mehr Aufmerksamkeit geschenkt würde.


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