Verfasst von: eleucht | 15. Februar 2019

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Oben 006Mulder und Scully mögen kein Wasser. Katzen gelten gemeinhin als wasserscheu. Eine Eigenschaft, die darin begründet liegt, dass die Vorfahren der heutigen Katzen aus extrem trockenen Regionen stammen. Nachdem sie sich über die ganze Welt ausgebreitet haben, passten sie sich ihrer Umgebung an. Und die war oft genug feucht und Nahrung fand sich manchmal nur im Wasser. Da galt es, Fische zu fangen. Auf diese Weise verloren Katzen ihre Scheu vorm Wasser. So gibt es Katzen, die ungerührt im Regen durch ihr Revier streifen oder durch Pfützen stiefeln. Mulder und Scully aber bevorzugen weiterhin ein trockenes Plätzchen und halten großen Abstand zum gefährlichen Nass. Warmes Plätzchen 003

Verfasst von: eleucht | 12. Februar 2019

Winter

Carlsfeld 006Dort wo das Vogtland und das Erzgebirge aufeinandertreffen, ist noch tiefster Winter. Meterhohe Schneewände säumen die Straßen. Parkplätze findet man in einem Schneelabyrinth. Häuser verbergen sich hinter Schneebergen. Die Skilifte sind in Betrieb und gut besucht. Es ist Winter. Carlsfeld 004Impressionen aus CarlsfeldCarlsfeld 005Carlsfeld 009Carlsfeld 003

Verfasst von: eleucht | 10. Februar 2019

Stunde der Klassik

Danse Macabre schrieb Camille Saint-Saëns in einem Hotel im marokkanischen Tanger. Dort lebte er für eine längere Zeit. Gewidmet war das Stück Madame C. Montigny Remaury. Ursprünglich handelte es sich dabei um eine Komposition für Piano und Gesang. Zwei Jahre später schrieb Camille Saint-Saëns es zu einem Orchesterwerk um, die menschliche Stimme wurde durch eine Solovioline ersetzt.

Verfasst von: eleucht | 8. Februar 2019

„Der Zorn der Einsiedlerin“ – Fred Vargas

Die Bücher, über die ich schreibe oder die ich rezensiere, wurden von mir gekauft. Es gibt keinerlei geschäftliche oder anders geartete Beziehungen zu den Verlagen, Verlagsgesellschaften oder Autoren. 001

Der Zorn der Einsiedlerin“ – Fred Vargas

Französische Kriminalromane haben einen ganz besonderen Charme, den zu erklären mir aber beinahe unmöglich erscheint. Vielleicht liegt das an einer gewissen Vorliebe für Frankreich und französische Literatur.

Auf die Autorin Fred Vargas und den vorliegenden Roman bin ich durch die Rezension im WordPress-Blog https://leseninvollenzuegen.wordpress.com/ aufmerksam geworden. Und das ist keineswegs die erste oder einzige Anregung für ein Buch, die ich dort mitnahm. So ist dieser Link als kleines Dankeschön gedacht und stellt keinesfalls irgendeine Form von Werbung dar.

Mit einer mittleren, aber nicht zu unterschätzenden Arachnophobie behaftet, habe ich in diesem Krimi einiges Wissenswertes über die Einsiedlerspinne lesen können. Und bin schon mal froh, dass diese sehr zurückgezogen und an verborgenen Orten lebt.

Denn am Gift ebendieser Spinne starben mehrere Menschen. Genauer gesagt, sie wurden ermordet. Ein fast perfektes Verbrechen. Denn in interessierten und informierten Kreisen ist bekannt, dass das Gift einer einzigen Einsiedlerspinne keinen Menschen zu töten vermag und dass es so gut wie unmöglich ist, dass jemand von mehreren dieser zurückgezogen lebenden Spinnen gebissen werden kann.

Dem scharfen und analytischen Verstand von Kommissar Adamsberg bleiben die Muster in diesen Todesfällen aber nicht verborgen, seiner Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass er mit der Ermittlung beginnt – und dabei riskiert, sich mit seiner ganzen Brigade zu entzweien, denn die wenigsten in seiner Truppe sind davon überzeugt, dass es sich bei den Todesfällen um Verbrechen handelt.

Nach und nach gelingt es dem Kommissar jedoch, die Leute auf seine Seite zu ziehen, auch wenn sich manche Spur bald als Irrtum erweist. Aber gerade diese Ermittlungen, die weit in die Vergangenheit zurückführen, offenbaren den Ermittlern die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Es schien so einfach, auf Grund der Erkenntnisse, zu denen sie gelangten, auf den oder die Mörder zu schließen. Und auch Kommissar Adamsberg wird mit einem Teil seiner eigenen, noch nicht verarbeiteten Vergangenheit konfrontiert.

Es ist oftmals nicht ganz klar, wer Opfer und wer Täter ist und wer für welche Tat Verantwortung zu tragen hat. Das wird auch Kommissar Adamsberg am Ende klar. Man hofft innerlich, dass er das Richtige tun wird. Tut er es? Und mit welchem Ergebnis? Ein Leser, dem Empathie nicht fremd ist, wird dieses Buch nicht unbewegt weglegen.

Verfasst von: eleucht | 3. Februar 2019

Stunde der Klassik

Edvard Grieg – Solveig‘s Song

Verfasst von: eleucht | 1. Februar 2019

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Um hier einmal den guten alten Albert Einstein zu zitieren: „Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen.“ oznor_soft

Verfasst von: eleucht | 30. Januar 2019

Der achte Zwerg Teil 3

treesKaum hatte ich das Häuschen erreicht, kehrte auch schon die siebenköpfige Zwergenbande zurück, singend, wie man weiß. Sie sahen die Bescherung, wussten auch sofort, wer für Schneewittchens bedauerlichen Zustand verantwortlich war.

„Aber, ich …“, versuchte ich zu erklären. Aber weiter kam ich nicht. Man jagte mich laut schreiend und mit schwingenden Knüppeln davon.

Ja, das war zweifellos der Tiefpunkt meines neuen Lebens außerhalb des Zwergenhauses. Ich verkroch mich tagelang in meiner Höhle. Tränen rannen über meinen Bart. Seitdem wagte ich mich nicht mehr in die Nähe des Hauses. Sollten die Sieben doch glücklich werden mit dieser … (Die gute Erziehung im Zwergenhaus verbietet mir, das Schimpfwort, welches ich still in meinem Geiste benutzte, hier niederzuschreiben. Es lebe die Selbstzensur.)

Ich hielt mich auch vom Haus fern, als ich einige Tage später wieder ein verdächtiges Individuum durch den Wald schleichen sah. Soll doch werden, was will, übte ich mich in Fatalismus und fuhr fort, ein weiteres Waldbild zu kolorieren.

Es kam natürlich, wie es kommen musste. Diese Dummköpfe waren nicht in der Lage, jemanden, der sich ihrer Obhut anvertraut hatte, vor den wirklichen, vor ernsthaften Gefahren zu schützen. Klar, ich empfand ehrliche Trauer, als ich mitbekam, dass das Mädchen nicht mehr unter den Lebenden weilte, andererseits konnte Schadenfreude, selbst in äußerst geringen Dosen, ein erhebendes Gefühl sein. Glaubt es oder glaubt es nicht. Leider war es mir zu diesem Zeitpunkt nicht gelungen, die Ursache für Schneewittchens Ableben in Erfahrung zu bringen.

Das Spektakel von Schneewittchens Beerdigung wollte ich mir aber auf keinen Fall entgehen lassen. Aus sicherer Entfernung, denn es war nicht auszuschließen, dass die sieben Dummköpfe mich für den Schuldigen am Tod des Mädchens hielten. Eine hohe Eiche mit dichtem, grünen Laub diente mir als Beobachtungsposten. Kam hatte ich hoch oben Stellung bezogen, näherte sich auch schon der traurige Zug. Ja, da hilft alles Flennen nichts, sprach ich in Gedanken zu den Zwergen, ihr hättet eben besser aufpassen sollen. Der Sarg, wie jedermann weiß, aus Glas hergestellt, glitzerte im grellen Sonnenlicht. Da hatten sich die Jungs ja wirklich Mühe gegeben, musste ich neidlos anerkennen. Ein plötzliches verdächtiges Knacken unter meinem Hintern unterbrach meine weiteren Gedanken. Nein! Nein! Nein!

Zu spät. Ich konnte mich nirgends festhalten. Der Ast, auf dem ich es mir gemütlich gemacht hatte, brach und ich stürzte unter lautem Getöse in die Tiefe.

Wenn ich dachte, dass es wirklich nicht schlimmer kommen konnte, so hatte ich mich gründlich geirrt. Denn ich landete mitten auf dem gläsernen Sarg, in dem das Mädchen lag. Die sieben mehr oder weniger tapferen Träger konnten den Sarg nicht länger halten. Er krachte zu Boden. Es gab einen gewaltigen Rums. Glas splitterte.

„Du Vollidiot!“, war noch eines der harmlosesten Schimpfwörter, die mir an den Kopf geworfen wurden. Also nichts wie weg! Das war mein einziger Gedanke inmitten des Chaos, das ich da angerichtet hatte.

Doch ich konnte nicht davonlaufen. Etwas hielt mich fest, zog mich sogar zu Boden. Mädchenarme hielten mich umschlungen.

„Schneewittchen!“

Sie war tatsächlich wieder erwacht!

Solche Sachen passieren eben nur in wahren Märchen. Als der Sarg zu Boden krachte, hatte sich das Stückchen vergifteter Apfel in Schneewittchens Kehle gelöst, worauf sie es in hohem Bogen ausspuckte. Auf diese Weise kehrte sie zu unser aller Freude ins Leben zurück.

Ja, Leute, was soll ich sagen? Am Ende hat Schneewittchen mich geheiratet, den achten Zwerg, und nicht etwa irgendeinen albernen Prinzen aus fernem Königreich. Und das bestimmt nicht nur aus Dankbarkeit.

Ins Zwergenhaus zogen wir zwei nicht mehr. Ich hatte die Demütigung des Rauswurfs nie überwunden. Außerdem wusste man inzwischen ja, was bei solchen Dummköpfen, selbst wenn es sieben an der Zahl waren, passieren konnte. Großzügigerweise lud ich meine ehemaligen Gefährten zur Hochzeit ein. Man ist ja kein Unmensch. Außerdem konnten sich die Jungs bei der Gelegenheit ein bisschen nützlich machen.

Die böse Stiefmutter wurde samt des vorwitzigen Spiegels aus dem Land gejagt und ist zuletzt in weiter Ferne als Asylsuchende gesichtet worden. Äpfel wurden aus Gründen der Sicherheit aber von unserem Speiseplan gestrichen.

Ja, Freunde, genauso ist es passiert. Solltet ihr etwas anderes über Schneewittchen und ihr Leben mit den sieben Zwergen gehört haben, so könnt ihr sicher sein, dass es sich dabei um nichts anderes als ein Märchen handelt. Und wenn die Märchenerzähler nicht gestorben sind, denn leben sie noch heute und tischen den Menschen weiter Fake News und alternative Fakten auf, denen viele Leute andächtig lauschen.

© Eberhard Leucht

Verfasst von: eleucht | 29. Januar 2019

Der achte Zwerg Teil 2

zell im fichtelgebirge 007xDer achte Zwerg Teil 2

Da die Acht aber eine unmögliche Zahl in Geschichten wie diesen ist, begann irgendjemand damit, mich aus dem Geschehen herauszuschreiben. Ich wurde übersehen, unsichtbar gemacht, ignoriert, überhört, meine Existenz wurde im Laufe der Jahre und Jahrhunderte förmlich ausgelöscht. Sieben sei die magische Zahl, hieß es, oder hat schon mal jemand etwas von den acht Schwaben oder den acht Raben gehört? Keiner. Na also. Ich, der musisch veranlagte Zwerg, war am ehesten entbehrlich. Die Geschichte von meinen sieben Kollegen schrieben von nun an die Verfasser von Fake News.

Nein, ich ging natürlich nicht freiwillig. Aber was kann man schon tun, wenn man beständig totgeschwiegen wird in all den Geschichten, die man über meine Welt erzählte, wenn die Schreibkundigen mich auch nur zu erwähnen vergessen, nur um die Story in eine passende Form zu bringen. Ich musste unweigerlich in Vergessenheit geraten.

Nur ich habe mich nicht vergessen. Ganz im Gegenteil. Jeder kann sich vorstellen, wie verzweifelt ich war, als ich als Opfer der Geschichtenerzähler und Schreiberlinge unfreiwillig ins Exil ging. Die ersten Tage meines neuen totgeschwiegenen Lebens fand ich Unterschlupf in einer Höhle. Einzig Feder, Tinte, Farben und Papier waren meinen Begleiter. Zum Glück gelang es mir, an den Markttagen den Touristen ein paar schnell hingemalte, aber gefühlsechte Bilder von meinem Wald zu verkaufen. Manche würden das auch Kitsch nennen. Aber eingedenk der Tatsache, dass Kunst ja brotlos genannt wird, nahm ich‘s gelassen. Selber schuld, wer sich so einen Schinken über den Kamin hängte.

Derweil ging mir die Sache mit der Tussi in unserem Zwergenhaus und wie respektlos der Oberzwerg mit seinesgleichen umgegangen war, nicht aus dem Kopf. Ja, das wurmte mich, und zwar gewaltig. Aber die verbliebenen Sieben hielten zusammen wie Pech und Schwefel und ihre schützenden kleinen Hände über das ihnen zugelaufene Mädchen, so als hätte es einen Wettbewerb wie „Der Märchenwald sucht die Supersiebenzwerge“ gegeben. Mit den grimmigen Brüdern in der Jury. Aber solch belanglose Volksbelustigung gab‘s damals zum Glück noch nicht.

Manchmal, wenn ich nichts Besseres zu tun hatte, versteckte ich mich hinter Büschen und Bäumen und beobachtete, was im Zwergenhaus vorging. Klar, die Sieben hatten jemanden gefunden, der für die faule Bande kochte, Kuchen buk, die Wäsche wusch, ihre Sachen aufräumte und was es dergleichen mehr an niederer Arbeit gab. Fast begann ich, das arme Mädchen zu bedauern, aber eben nur fast, denn schließlich war sie es, die in meinem bequemen Bettchen lag und mein Tellerchen und Löffelchen benutzte. Auf diese Weise bemerkte ich eines Tages, dass sich jemand dem Zwergenhaus näherte. Die Zwerge gingen um diese Zeit wie immer ihrem Tagewerk unter Tage nach. Schneewittchen war allein zu Haus. Die Händlerin, die da an der Tür des Hauses klopfte, kam mir jedenfalls suspekt vor. Aus der Entfernung hatte ich leider weder sehen noch hören können, was sie Schneewittchen andrehte. Es konnte jedenfalls nichts Gesundes gewesen sein, denn kaum hatte sich die Alte wieder aus dem Staub gemacht, brach Schneewittchen vor dem Häuschen zusammen und fiel zu Boden.

Ha! Das war meine Chance. Ich rannte ohne zu zögern auf das Mädchen zu. Ich würde des Oberzwergs neuen Liebling retten! Dann mussten sie alle mich einfach wieder lieb haben.

© Eberhard Leucht

Verfasst von: eleucht | 28. Januar 2019

Der achte Zwerg Teil 1

Aprilsonntag 017.JPGDer achte Zwerg Teil 1

Auch die werten Leser und Leserinnen meines Blogs haben sicher schon wundersame Storys über mehr oder weniger außergewöhnliche Dinge vernommen. Gar nicht so selten stellt sich dabei die Frage: Was ist dran an der Geschichte? Für die einen handelt es sich dabei um alternative Fakten, andere zweifeln nicht im Geringsten daran, dass das nichts anderes als Fake News sind, wieder andere möchten selbst das Unmögliche glauben und schreien jeden nieder, der auch nur einen leisen Zweifel am Wahrheitsgehalt der bewussten Aussage äußert.

Die Geschichte der Fake News ist alt. Schon die Sprachwissenschaftler und Volkskundler Wilhelm und Jacob Grimm, bekannt auch als die Gebrüder Grimm, zogen vor langer Zeit durch die deutschen Lande und hörten dem Volk voller Ausdauer zu, was es an Neuigkeiten und Begebenheiten zu berichten gab. Sie schrieben all das Gehörte fleißig auf und nannten das Ganze „Märchen“. Diese Märchen haben ganze Jahrhunderte überdauert und werden auch heute noch fast unverändert erzählt. Wer aber wird in fünfzig Jahren noch über die aufregende Geschichte von der Schlagerkönigin Helene und dem mit ihrem Konterfei tätowierten Prinzen Florian berichten?

Mit der Wahrheit nahm man es heute wie damals nicht so genau. Es musste ganz einfach „passen“. Elemente, manchmal gar nicht so unwichtige, wurden weggelassen, andere hinzugefügt. Da fungierte ganz einfach die Fantasie als gestrenger Zensor. Kurz gesagt, um eine Geschichte glaubhaft erscheinen zu lassen, wurde gelogen, was das Zeug hielt.

Zum Beispiel bei der Sache mit den sieben Zwergen. Es waren keineswegs nur sieben, sondern acht. Genau genommen waren es sogar noch mehr, nämlich fünfzehn. Ich weiß das, denn ich war der achte. Die Jungs und ich lebten auch nicht hinter den sieben Bergen – was damals gleichbedeutend mit hinterm Mond war –, sondern hinter zwei Hügeln. Dort gingen wir mehr oder weniger zufrieden unserem Tagewerk nach. Nein, ins Bergwerk fuhr ich nicht ein. Jeder Zwerg hatte seine ganz spezielle Aufgabe. Ich war im musischen Sektor tätig, ich schrieb Sonette über das lustige Zwergenleben, malte Bilder, die wir vorbeikommenden Touristen andrehten, und führte die Chronik. So hätten wir glücklich und zufrieden bis ans Ende unserer Tage leben können – wenn wir eines schönen Tages nicht plötzlich in den Fokus des Weltgeschehens gerückt worden wären. Das war an dem Tag, als dieses blasse Mädchen mit den tiefschwarzen Haaren in unser Haus kam. Man nannte sie Schneewittchen und unter diesem Namen machte sie auch Karriere und wurde weltbekannt. Ich kenne ihren wahren Namen und könnte ihn an dieser Stelle auch nennen, aber selbstverständlich halte ich mich streng an die Regeln der Zwergendatenschutzgrundverordnung. Dass das Schneewittchen genannte Mädchen in großen Problemen steckte, erkannten wir auf den ersten Blick. Unser Oberzwerg bestimmte ohne zu zögern, dass sie im Zwergenhaus Unterschlupf finden sollte. Es gab ein paar verhaltene Proteste in der Art „Große Menschen raus aus dem Zwergenland!“, aber am Ende wagte niemand den Zwergenaufstand. Damit das große Mädchen auch genug Platz im kleinen Haus fand, mussten ein paar von uns gehen. Das offensichtliche Murren überhörte unser Oberzwerg geflissentlich. Nach dem Auszug der ersten Zwerge fand Schneewittchen im Zwergenhaus ein neues Zuhause. Da waren wir nur noch acht.

© Eberhard Leucht

Verfasst von: eleucht | 27. Januar 2019

Stunde der Klassik

Adagio des venezianischen Komponisten Benedetto Marcello

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