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Posted by: eleucht | 1. April 2026

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Katzen folgen manchmal einer eigenen Philosophie.

Wenn Mulder und Scully auf der oberen Plattform ihres Kratzbaums geschlafen haben, strecken sie sich nach dem Aufwachen erst einmal genüsslich, so wie das eigentlich alle Katzen nach dem Schlafen und Dösen tun. Dabei stoßen sie ihre Krallen in die Tapete. Sie reißen die Tapete nicht ab, aber die Krallen hinterlassen doch Spuren in der Raufasertapete, die nicht zu übersehen sind. Nun habe ich ihnen eine Kratzmatte an die Stelle gehängt, an der sie ihre Krallen beim Strecken abstützen. Da können sie nun die Krallen reinschlagen. Irgendwie aber scheinen die beiden der Meinung zu sein, dass dieses Teil mit besonderer Vorsicht und äußerst behutsam zu behandeln ist. Nur nichts kaputt machen! Das scheint die Devise von Mulder und Scully zu sein. Nicht eine Krallenspur ist in der Matte zu sehen. Wie die beiden überhaupt sorgsam mit ihrem Spielzeug umgehen. Manche Sachen haben sie schon viele Jahre und die sehen wie neu aus, obwohl sie regelmäßig benutzt werden. Nur die Spielzeugmäuse werden regelmäßig zerbissen. So wie das richtige Mäusejäger eben tun.

Katzen folgen manchmal einer eigenen Philosophie. Die uns Menschen verschlossen bleibt.

Posted by: eleucht | 30. März 2026

Bette Midler sings Woody Guthrie – No Kings


Die großartige Bette Midler meldet sich gewohnt sprachgewaltig zurück – mit einem alten Protestsong des großen Woody Guthrie. Sie hat den Text aktualisiert und den gegenwärtigen Umständen in ihrem Land angepasst. Und damit gelingt es ihr sogar, Optimismus zu verbreiten. Etwas, was auch Deutschland verdammt nötig hätte.

Posted by: eleucht | 29. März 2026

Classic Rock Sunday


Die Small Faces wurden 1965 in London gegründet und hatten sich wie viele Bands der damaligen Zeit anfangs dem Blues verschrieben. Später änderte sich der Stil grundlegend, ihre Musik wurde nun bestimmt von Psychedelic und auch Hard Rock. Die markante und bluesige Stimme des Gitarristen und Sängers Steve Marriott erdete viele der verspielten Melodien dieser Ära. Der Name Small Faces bezog sich auf die umgangssprachliche Bedeutung des Wortes Face für Typ, und da die Musiker zu den eher kleingewachsenen Menschen gehörten, waren sie also die Kleinen Typen. Denen trotzdem eine Menge großer Hits gelangen. Genannt seien hier All or Nothing, Here Comes the Nice, Itchycoo Park, Tin Soldier oder Lazy Sunday. Hier gibt es heute nun die Small Faces aus dem legendären Beat Club mit Itchycoo Park. Geschrieben wurde das Stück von Steve Marriott und Ronnie Lane, der Titel bezieht sich dabei auf den Little Ilford Park in London.

Posted by: eleucht | 22. März 2026

Classic Rock Sunday


Als Roger McGuinn und Gene Clark zusammen mit David Crosby, Chris Hillman und Michael Clark 1964 die Byrds gründeten, nahm eine ganz große Karriere des Folk-Rock ihren Anfang, deren musikalischer Einfluss auf die Szene noch lange nachwirken sollte. Das Konzept ging auf, die Debüt-LP Mr Tambourine Man überzeugte die Hörer mit Songs von Bob Dylan, Traditionals und Kompositionen von Gene Clark und Roger McGuinn, vorgetragen mit Beatles-Harmonien, einer 12-saitigen Rickenbacker und harmonischem, mehrstimmigem Gesang. Nur ein halbes Jahr später, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, wurde schon Album Nummer 2 veröffentlicht. Mit bewährtem Material wurde auch dieses Album ein großer Erfolg. Mit dem von Pete Seeger geschriebenen Song kündigte die Single Turn! Turn! Turn! das gleichnamige Album an.

Posted by: eleucht | 17. März 2026

Die Grünen sind schuld

Die Grünen sind schuld, und zwar immer. Ob der Oma am Wochenende der Kartoffelsalat misslungen ist, ob ein Ausflug im Regen endet, ob die Lieblingsfussballmannschaft mal wieder verloren hat und um den Abstieg bangen muss, ob mal wieder die Straße, die man täglich benutzt, monatelang gesperrt ist – schuld sind immer die Grünen. Ausnahmslos.

Die Gründe dafür liefert der KI-Chatbot https://grueneschuld.de Einfach Frage oder eine bestimmte Situation eingeben, mit knallharter und bestechender Logik werden Gründe geliefert, dass einzig und allein die Grünen die Schuld daran tragen. Ob der Maggus mit diesem Chatbot schon regelmäßig kommuniziert?

Posted by: eleucht | 16. März 2026

Atomkraft für den Vorgarten

Wenn Lilly Klartext redet, dann kann man es bissiger und treffender kaum mehr zum Ausdruck bringen. Hier ihre pointierte Meinung zu der Schnapsidee von den süßen, kleinen Atomkraftwerken.

Posted by: eleucht | 15. März 2026

Classic Rock Sunday

„One for the money, two for the show …“ So tönte es im Februar vor genau siebzig Jahren zum ersten Mal in einem amerikanischen Fernsehsender zur besten Sendezeit. Ein junger Mann mit verwegener Haartolle, die akustische Gitarre lässig vor der Brust baumelnd, sang den Carl-Perkins-Hit Blue Suede Shoes. Sein Name: Elvis Presley. Er gibt sich im Scheinwerferlicht vor laufenden Kameras zurückhaltender als in seinen Live-Konzerten. Und doch sollte von diesem Tag an, an dem Elvis in der Stage Show auftrat, alles anders werden. Der Rock‘n‘Roll ging daran, Amerika zu verändern. Die Jugendbewegung erkämpfte sich ihre Freiräume und ließ sich nicht mehr aufhalten. Die Rassenschranke, die Schwarz und Weiß trennte, begann zu fallen, auch dank engagierter Menschen wie Rosa Parks und Martin Luther King. Weiße Musiker bedienten sich aus dem Repertoire schwarzer Musiker und umgekehrt. Auch in den Clubs mischte sich das Publikum. Und aus Elvis, dem aus armen Verhältnissen stammenden Jungen aus Tupelo, Mississippi, wurde der King. Der wahre und einzige King von Amerika, wie ich an dieser Stelle in aller Bescheidenheit hinzufügen möchte. Denn 70 Jahre nach der Kernschmelze des Rock‘n‘Roll, die die Vereinigten Staaten zu einem anderen Land machte, droht nun die Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung. Aber wie heißt es so schön bei Neil Young – Rock and Roll can never die.

Nach Blue Sude Shoes sang Elvis in der Stage Show im Februar 1956 als zweiten Song Heartbreak Hotel, seine damals aktuelle Single. Ein Stück, das eher düster klang und die Dunkelheit einsamer Tage und Nächte zum Inhalt hat. Alles andere also als ein treibender Rock‘n‘Roll-Song. Obwohl der Versuch, Heartbreak Hotel in der Fernsehshow mit Bläser- und Streicherarrangements auch einem erwachsenen Publikum schmackhaft zu machen, gründlich misslang, wurde die Single Nummer eins in allen amerikanischen Charts.

Wie viele Male wurde Heartbreak Hotel gecovert? Es gibt 270 offizielle Coverversionen, zählt die KI. Hier gibt es heute eine Version von Bruce Springsteen. Er singt Heartbreak Hotel nicht nur, er zelebriert den Song. Die Performance geht unter Haut. Auch heute noch, siebzig Jahre, nachdem der Song das Licht der Welt erblickte.

Posted by: eleucht | 14. März 2026

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Alle Katzen lieben weiche und vor allem warme Plätze. Je älter sie werden, desto wichtiger ist Wärme für sie. Das hat mehrere Gründe, zum Beispiel verlangsamt sich bei älteren Katzen der Stoffwechsel, sie haben weniger Muskelmasse, es kann auch vorkommen, dass sie eine schlechtere Durchblutung haben. Dann müssen die Katzen viel Energie aufwenden, um die Körpertemperatur zu halten. Es besteht die Gefahr, dass sie schneller auskühlen.

Mulder und Scully wissen natürlich genau, wo die besonders weichen und warmen Plätze zum Schlafen und Dösen zu finden sind. Plätze an der Heizung – manchmal auch darauf – werden in der kalten Jahreszeit natürlich bevorzugt. Kein Wunder also, dass das neue Katzensofa neben der Heizung, das als Ersatz für einen nicht mehr genutzten Korb angeschafft wurde, besonders beliebt ist. Es ist ein kleines Sofa und war eigentlich für Scully gedacht. Aber wie man sieht, hat es sich der Herr bzw. der Kater des Hauses darin bequem gemacht, als wollte er es allein für sich beanspruchen. Was er wohl auch tut. Scully beobachtet das Ganze aus der sicheren Höhle des Kratzbaums, der gegenüber steht. Dort hat sie es natürlich auch schön warm und sie kann sich sicher fühlen. Das neue kleine Katzensofa hat sie dann später ausprobiert und für bequem gefunden.

Posted by: eleucht | 8. März 2026

Classic Rock Sunday

Den Namen Tears for Fears entlehnten die beiden Musiker Roland Orzabal und Curt Smith einem Buch des amerikanischen Psychotherapeuten Arthur Janov. Der Inhalt des Buches bildete auch die Grundlage für einige Texte der Band. Roland Orzabal und Curt Smith gründeten Tears for Fears 1981 in Bath. Die beiden hielten nicht viel davon, auch nur einmal in eine Kamera zu lächeln. Mit ihrem New Wave Sound und Synthie Pop feierten sie vor allem mit dem 1985 erschienenen Album Songs From The Big Chair (Shout und Everybody Wants To Rule The World) große Erfolge.

Mad World, eine weitere bekannte Komposition der Band, stammt aus dem 1983er Album The Hurting und hat die schwere Kindheit Roland Orzabals in Bath zum Inhalt. Mad World ist in der Version von Gary Jules auch als Titelmusik des Films Donnie Darko bekannt geworden. Hier aber gibt es Tears for Fears.

Posted by: eleucht | 5. März 2026

Wenn die Luft dünn wird

Manuel Hagel ist der Kandidat der CDU für das Amt des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg. Bei einem Bier erzählt er gern schon mal, was er als junger, aufstrebender Politiker bei einem Schulbesuch erlebte. Er schwärmt genüsslich von einem Mädchen namens Eva mit rehbraunen Augen. Wie man so etwas verstehen kann, soll jeder für sich selbst entscheiden. Das Video ging im Laufe des Wahlkampfes in Baden-Württemberg viral.

Wenn es dann darum geht, Schülern den Treibhauseffekt zu erklären, wird die Luft für einen wie ihn schon etwas dünner. Um nicht zusagen, zu dünn. Er will ja nur Ministerpräsident werden. Vielleicht muss man da nicht so viel Ahnung von solchen Dingen haben.

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