Verfasst von: eleucht | 26. September 2022

Herbsttag in Cheb

Im strahlenden Sonnenschein des Frühherbstes erstrahlt auch die tschechische Stadt Cheb in einem ganz besonderen Glanz. Die böhmischen Knödel dagegen schmecken bei jedem Wetter und zu beinahe jedem Gericht gut.

In der Kirche St. Nikolaus und St. Elisabeth haben wieder Kinder ihre Gedanken zum Krieg in der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Ukrainisch Tschechische Freundschaft in Bildern. Die Solidarität ist groß.

In einer besonderen Kampagne sammeln Tschechen Geld für ein „Geschenk für putin“. Per Crowdfunding soll mit dem gesammelten Geld ein modernisierter T-72-Panzer gekauft und der ukrainischen Armee zur Verfügung gestellt werden. Für 1,34 Millionen Euro (33 Millionen Tschechische Kronen) soll der T-72 von der Tschechischen Armee gekauft werden. Das anvisierte Ziel von 1 Million war an diesem Wochenende beinahe schon erreicht. Mobilisierung auf Tschechisch. Der Panzer soll auch einen Namen bekommen: Tomaš, nach dem ersten tschechoslowakischen Präsidenten Tomaš Masaryk.

Der Klostergarten des Franziskanerklosters ist wie immer ein Ort der Ruhe und des Friedens. Ganz hinten, versteckt im Schatten des alten Klosters und hinter Gittern, stehen noch immer die Skulpturen von Lenin und Makarenko. Ihre Zeit ist schon lange vorbei und wird hoffentlich nie wieder kommen.

Dafür finden sich im Klostergarten neue Skulpturen des Karlsbader Künstlers Tomáš Dolejš.

Verfasst von: eleucht | 25. September 2022

Classic Rock Sunday

Eine russische Sängerin machte in der vergangenen Woche Schlagzeilen. Alla Pugatschowa war mir schon zu DDR-Zeiten ein Begriff. Dunkel taucht die Erinnerung an einen Song über einen Harlekin auf und Auftritte im DDR-Fernsehen. Was ich von ihr hörte, ging eher in die Richtung Schlager, also mehr oder weniger an mir vorbei. Ich hätte es aber nie für möglich gehalten, dass Alla Pugatschowa so viele Jahre später noch einmal ein Thema sein würde, und das noch im Zusammenhang mit Krieg. In der gegenwärtigen Situation erweist sie sich alles andere als systemtreu.

Sie ist mit dem Komiker Maxim Galkin verheiratet, der schon sehr zeitig seine Stimme gegen russlands verbrecherischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erhob und deswegen vom Kreml auf die „Liste der ausländischen Agenten“ gesetzt wurde. Die beiden leben seitdem in Israel. Über Instagram verlangt sie aus Solidarität für ihren Mann ebenfalls auf diese Liste gesetzt zu werden. Sie fordert das Ende des Sterbens der Jungs für illusorische Ziele und scheut auch nicht davor zurück, sich mit einem prominenten Regisseur anzulegen, aus dem ein glühender putin-Verehrer geworden ist.

Die russischen Propagandisten und Nationalisten reagierten prompt mit gewohnter Schärfe, der Kreml gibt sich verhältnismäßig zurückhaltend. Dabei wurde Alla Pugatschowa bereits im Zusammenhang mit dem Tod von Michail Gorbatschow zensiert. Aus einem Post von ihr wurde alles entfernt, was auch nur annähernd nach Kritik hätte klingen können.

Alla Pugatschowa ist eine Ikone des Pop in ihrem Land, sie genießt den Status eines Kultstars. 1985 hat sie zusammen mit Udo Lindenberg in Moskau dessen Lied Wozu sind Kriege da? interpretiert. Sie ist eine Institution, der sehr viel Vertrauen entgegengebracht wird. Natürlich wird auch ihre Kritik am System putin den Krieg nicht beenden, aber vielleicht gelingt es ihr, ein paar mehr Menschen zum Nachdenken zu bewegen.

Das Stück Million Scarlet Roses stammt von Raymond Paul, den ursprüngliche Text schrieb eine lettische Dichterin. Später bekam das Stück einen neuen Text von einem russischen Musiker, der die Geschichte von der Liebe eines georgischen Künstlers zu einer französischen Schauspielerin zum Inhalt hat. Eine großartige Melodie, die das Zeug zum Klassiker hat.

Verfasst von: eleucht | 22. September 2022

„Die unsichtbare Bibliothek“ – Genevieve Cogman

Die Bücher, über die ich schreibe oder die ich rezensiere, wurden von mir gekauft. Es gibt keinerlei geschäftliche oder anders geartete Beziehungen zu den Verlagen, Verlagsgesellschaften oder Autoren.

Ein Buch, das den Kampf um ein Buch zum Inhalt hat. Natürlich bietet der Roman mehr, als die Quintessenz der Handlung verrät, vor allem natürlich Unterhaltung. Und Bücher spielen in vielerlei Form in der Fantasy-Literatur eine wichtige Rolle.

Die unsichtbare Bibliothek existiert außerhalb von Raum und Zeit, und mit ihr die Bibliothekare, die dort ihren Job verrichten. Der besteht darin, seltene Bücher zu sammeln und zu erforschen, und zwar Bücher aus den vielen Parallelwelten, die außerhalb der unseren existieren. In den Welten von Paralleluniversen können bekannte Bücher einen ganz anderen Inhalt haben oder eine andere Bedeutung für den Lauf der Geschichte bekommen. Von der unsichtbaren Bibliothek aus hat man Zugang zu all diesen alternativen Welten. Eine dieser Bibliothekarinnen ist Irene. Als ein Auftrag sie in ein London führt, das dem viktorianischen Zeitalter ähnlich ist und in dem es neben Magie auch Technik und Zeppeline gibt, wird sie von dem Neuling Kai begleitet. In dem vermeintlichen Lehrling steckt aber mehr, wie Irene im Laufe der Mission erkennen wird. Die beiden sollen die besondere Ausgabe eines Märchenbuches der Gebrüder Grimm suchen, um es in die Bibliothek zu bringen.

Der Auftrag erweist sich alles andere als einfach, denn sie sind nicht die Einzigen, die hinter genau diesem Buch her sind. Irene und Kai treffen dabei auf Elfen, eine Geheimgesellschaft, eine missgünstige und rücksichtslose Kollegin und eine mysteriöse Macht, die ihren Ursprung in der Bibliothek haben soll. Unterstützung bekommt Irene glücklicherweise von dem scharfsinnigen Detektiv Vale, der in dieser Parallelwelt eine Art Sherlock Holmes ist.

Als das Buch endlich in den richtigen Händen angekommen scheint, kommt es zum großen Showdown, in dem unter anderen auch eine Flut ekelerregender Silberfischchen eine Rolle spielt. Denn was in einer bisher unbekannten Geschichte der Gebrüder Grimm geschrieben steht, verrät eine Menge über jene geheimnisvolle Macht, die Alberich genannt wird. Niemand soll je etwas davon erfahren. Die beiden, einander nicht wohlgesonnenen Bibliothekarinnen, die gezwungen sind, sich im finalen Kampf um das Buch zu verbünden, haben der Magie und der Skrupellosigkeit Alberichs nicht viel entgegenzusetzen. Wer wird am Ende siegen und zu welchem Preis?

Ausgesprochen anspruchsvolle Fantasy in schöner, bildhafter Sprache und mit liebevoll gezeichneten Charakteren.

Verfasst von: eleucht | 18. September 2022

Classic Rock Sunday

Eines der obersten Prinzipien der Punk-Band Die Ärzte ist es, niemals, unter keinen Umständen mit der Bildzeitung zu sprechen. Davon ist die Band auch niemals abgewichen. Eine Einstellung, die zweifellos eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Glaubwürdigkeit der Musiker hat. Dass die Plattenbesprechungen der BILD für die Ärzte nicht gerade euphorisch ausfallen, sollte also niemanden wundern. Gab es etwas über die Band zu berichten, musste die Redaktion der BILD auf andere Quellen verweisen. So mussten die Ärzte kürzlich auch für einen Empörungsartikel zum Thema Cancel Culture herhalten. Es hieß, „ab sofort spielt die Band ihren Titel Elke nicht mehr“. Farin Urlaub hätte ein Machtwort gesprochen. Reiner Zufall natürlich, dass das kurz nach der künstlich hochgespielten Aufregung um den „Skandal“-Song Layla geschah. Nun also üben auch die Punk-Rocker „Zensur im Interesse der politischen Korrektheit“ aus.

Tatsache ist, dass die Ärzte das Stück schon seit 2011 nicht mehr live spielen, weil es frauen- und dickenfeindliche Textpassagen enthält. BILD bezog sich beim Artikel auf den Tweet einer Konzertbesucherin, die wohl während eines der letzten Konzerte gehört hatte, wie Farin Urlaub, Bela B und Rodrigo herumalberten und sich gegenseitig auf den Arm nahmen und dabei erklärten, weshalb sie den Song Elke nicht mehr spielen.

Wie so oft haben andere Redaktionen diese „aktuelle“ BILD-Nachricht übernommen und weiterverbreitet. Die Zeit, Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt und Ursprung zu überprüfen, nimmt sich bedauerlicherweise kaum mehr jemand.

Wie heißt es im Ärzte-Stück Lasse redn so schön: „Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der BILD / und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht, aus Angst, Hass Titten und dem Wetterbericht.“ Ein Text, den BILD seinen Lesern wahrscheinlich vorenthält. Möglicherweise wegen des hohen Wahrheitsgehalts. Dafür wird gerade diese Zeile bei Ärzte-Konzerten begeistert mitgesungen.

Verfasst von: eleucht | 15. September 2022

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Es ist nicht ungewöhnlich für Katzen, wenn sie Einkaufskörbe und -tüten entern, wenn ihre Menschen vom Einkauf nach Hause kommen. Die berühmte Neugier der Katzen. Außerdem können sie da viele neue Gerüche von „draußen“ schnuppern.

Weshalb Scully allerdings ganz verrückt nach dem Wäschekorb ist, verschließt sich meiner Kenntnis. Wenn der Korb zum Einsatz kommt, ist Scully zur Stelle. Sie kann es kaum erwarten, bis der Korb geleert ist, um dann selbst reinzuspringen und es sich darin bequem zu machen. Zufrieden streckt sie sich. Nun gehört der Wäschekorb ihr ganz allein, verrät ihr fest entschlossener Blick.

Verfasst von: eleucht | 11. September 2022

Classic Rock Sunday

Warren Zeavon steht sicher nicht in der ersten Reihe der US-Rockstars. Nur eines seiner Stücke erreichte einen höheren Bekanntheitsgrad, Werewolves of London. Man könnte Warren Zeavon also ein One-Hit-Wonder nennen, trotzdem erreichte er Kultstarstatus. Er gilt in der amerikanischen Musikszene als großartiger und hochgelobter Songwriter. Die Musiker, die mit ihm zusammen seine Alben einspielten, gehören allesamt zur L.A.-Musikerelite: David Lindley, Waddy Wachtel, Lindsey Buckingham und Stevie Nicks von Fleetwood Mac, Glenn Frey und Don Henley von den Eagles, um nur einige zu nennen.

2002 wurde bei Warren Zeavon unheilbarer Lungenkrebs diagnostiziert, man gibt ihm noch drei Monate. Er verbringt diese Zeit mit den Aufnahmen zu seinem letzten Album The Wind. Auch darauf findet sich das Who is Who der amerikanischen Rockstars von Tom Petty bis Bruce Springsteen. Trotz der Tragik wird das Album hoffnungsvoll und lebensfroh klingen. Warren Zeavon lebt ein Dreivierteljahr länger als prognostiziert, er erlebt die Veröffentlichung dieses Albums und auch die Geburt seiner Zwillings-Enkelkinder.

Lassen wir noch einmal die Werwölfe von London aufheulen.

Verfasst von: eleucht | 5. September 2022

Weihnachtslichter

Schwarzenberg nennt sich, und das schon seit langer Zeit, die Perle des Erzgebirges. Die Stadt ist in einem großen Kessel gelegen, der von steilen Felswänden umschlossen wird. Durch das Tal fließt das Flüsschen Schwarzwasser. Das klingt fast wie ein Gewässer in Westeros aus der Welt von Game of Thrones. Und wenn man von der Bahnhofstraße kommend den Weg hoch in die Altstadt beschreitet, begegnet einem tatsächlich auch ein Drache. Auf großen Schautafeln wird die Sage dargestellt, wie einst in grauer Vorzeit ein Drache die Einwohner des Örtchens tyrannisierte, bis der Ritter Georg des Wegs kam, sich des Problems annahm und den Drachen tötete. Beim Kampf stürzte er samt Pferd leider selbst von einem Felsen in die Tiefe und kam zu Tode. Ritter Georgs Kampf mit dem Lindwurm findet sich im Wappen von Schwarzenberg wieder.

Die romantische, verträumte Altstadt mit den engen Straßen und Gassen, den Torbögen und hübschen Häusern ist auf jeden Fall sehenswert. Im Hof des altehrwürdigen Schlosses steht ein Oldtimer, ein Wagen der Wehrmacht. Der hat ein Pärchen zur Hochzeit ins Schloss gefahren.

Wer in der DDR aufgewachsen ist, dem dürfte Schwarzenberg auch im Zusammenhang mit der Waschmaschinenproduktion ein Begriff sein. Viele hatten eine Schwarzenberger zu Hause stehen, die viele Jahre gute Dienste leistete. Außerdem wurde Schwarzenberg noch durch Stefan Heym deutschlandweit bekannt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war die Stadt für ein paar Wochen unbesetzt, man gründete die Republik Schwarzenberg. Der Stoff für Heyms Roman.

Ansonsten findet man auch in Schwarzenberg die typische erzgebirgische Volkskunst, geschnitzte Figuren und jede Menge Weihnachtsdekoration. Da leuchten auch schon die ersten Lichter auf dem Schwibbogen. So fühlen sich Lebkuchen und Weihnachtsgebäck, die in den Supermärkten bereits zuhauf angeboten werden, gleich gar nicht mehr so allein.

Verfasst von: eleucht | 4. September 2022

Classic Rock Sunday

Gilbert O‘Sullivan hat immer schöne Popsongs geschrieben, Songs, die ins Ohr gehen und auch gute Laune verbreiten. Damit hatte er für eine Weile großen Erfolg. Das war in den Siebzigern, Clair und Get Down waren Top-Hits in Europa und Amerika.

In den Achtzigern dann ließ der Erfolg sichtbar nach, in der öffentlichen Wahrnehmung und in den Charts. Ein großer Prozess um ein Copyright beanspruchte seine ganze Kraft, in mentaler und in kreativer Hinsicht.

Aber Gilbert O‘Sullivan hat nie aufgehört, Popsongs zu schreiben, schöne und eingängige Lieder. Den größten Einfluss auf seine Musik hatten – wen wundert‘s? – die Beatles.

Den großen Auftritt mag der als schüchtern bekannte Künstler gar nicht. Aber seine Musik swingt noch immer. Mit Driven legte er dieser Tage ein neues Album vor. Das ist Pop, und der klingt ausgesprochen modern. Der Zeitgeist ist nicht an Gilbert O‘Sullivan vorübergegangen.

Verfasst von: eleucht | 1. September 2022

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Ein bisschen Statistik aus den Akten von Mulder und Scully, die weder geheim noch unheimlich sind. Wo leben die meisten Katzenbesitzer? Natürlich in den Bundesländern, in denen auch die meisten Menschen wohnen. Eine logische Schlussfolgerung. Statistisch gesehen leben die meisten Katzen also in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Legt man aber die Katzendichte pro 100.000 Einwohner zugrunde, dann finden sich die größten Katzenfreunde in Sachsen, Thüringen und Hessen. Durchschnittlich lebt dort eine Katze in jedem vierten Haushalt.

Mulder und Scully wurden in Bayern geboren, sind aber schon als Babys nach Sachsen gekommen. Und fühlen sich hier sichtlich wohl.

Verfasst von: eleucht | 28. August 2022

Classic Rock Sunday

Die Musikszene in der Ukraine ist wahrscheinlich nur Insidern bekannt, für die meisten aber weitgehend unbekanntes Land. Der schreckliche Angriffskrieg der Russen hat das Augenmerk der Welt auf dieses Land gerichtet, so wäre es nun auch an der Zeit, die ukrainische Rockszene in dieser Rubrik einmal zu thematisieren. Denn auch die Musik ist Teil der ukrainischen Unabhängigkeit.

Andriy Khlyvnyuk von der Gruppe Boombox dürfte es durch seine Interpretation eines ukrainischen Liedes, das in den sozialen Medien viral ging, zu einiger Bekanntheit gebracht haben, wozu sicher auch die Gemeinschaftsarbeit mit Pink Floyd (ohne Roger Waters, der eine andere Meinung zum Thema vertritt) beigetragen hat. Man erinnert sich an Hey Hey Rise Up.

Der größte und bekannteste Rockstar in der Ukraine ist Swatoslaw Warkatschuk, seine Band nennt sich Okean Elzy. Warkatschuk zog mit einer von ihm gegründeten Partei nach den Wahlen 2019 sogar in die Werchowna Rada, das ukrainische Parlament, ein, das er aber bereits 2020 wieder verlassen hat. Seit Mai 2022 ist er Soldat. Seine Waffe ist vor allem die Gitarre. Wenn er an die Front geht und vor den Soldaten seine Lieder singt, tut er das vor allem auch, um ihnen zu zeigen, dass die ganze Nation hinter ihnen steht. Wenn Soldaten seine Auftritte mit dem Handy filmen, dann bittet er sie, die Aufnahmen nicht in den sozialen Medien zu veröffentlichen. Auf diese Weise könnte ihm der Feind auf die Spur kommen. Man kann davon ausgehen, dass auch Warkatschuk auf der Abschussliste der Russen steht. Wenn er seine Lieder in Bunkern, U-Bahn-Stationen und dergleichen vorträgt, ist oft genug im Hintergrund das dumpfe Grollen von Explosionen zu vernehmen. Warkatschuk ist ständig unterwegs, schläft wenig, vermisst seine Familie und hat die ersten Schritte seines Sohnes verpasst. Und trotzdem verspricht er seinen Zuhörern immer wieder: „Alles wird gut werden.“

Misto Marii von seiner Band Okean Elzy, die in der Ukraine Kultstatus hat, ist ein Musikstück über die Stadt Marias, Mariupol, am Asowschen Meer. Warkatschuk schrieb es unter dem Eindruck der Kämpfe, die um dieses Stadt tobten und den größten Teil davon dem Erdboden gleichgemacht haben.

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