Verfasst von: eleucht | 15. November 2019

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Cats01 002Die Vorfahren unserer Katzen gehörten zu den dämmerungsaktiven Tieren. In den Zeiten von Sonnenaufgang und -untergang machten sie die meiste Beute. Unsere heutigen Katzen binden sich aber meist eng an ihre Menschen und nehmen deren Lebensrhythmus an. Kurz gesagt, Mulder und Scully werden aktiv, wenn ihre Menschen zu Hause sind. Da macht es schließlich auch am meisten Spaß. Und an die Schlafenszeiten haben sich die beiden schnell gewöhnt. Cats01 004

Verfasst von: eleucht | 10. November 2019

Stunde der Klassik

Die Zirkuspolka (Circus Polka – for a young elephant) schrieb Igor Stravinsky 1942 für eine Ballettproduktion, auf der 50 Elefanten neben 50 Ballerinen auftraten. Die 1944 veröffentlichte Orchesterfassung gehört heute zum Standardprogramm vieler Orchester.

Verfasst von: eleucht | 9. November 2019

30 Jahre später

Mödlareuth 013

Verfasst von: eleucht | 7. November 2019

Kirchenasyl

Der Klostergarten des Franziskanerklosters in Cheb erstrahlt noch einmal in herbstlicher Pracht. Ein Pärchen streift umher und macht Fotos, von sich und der Umgebung. Herbst in Cheb 013Kloster und Klostergarten wurden in den letzten Jahren aufwendig restauriert. Was nach mehr als 40 Jahren kommunistischer Herrschaft auch mehr als nötig war. Die Spuren der Vergangenheit sind noch in vielen tschechischen Städten und Dörfern zu sehen, aber man kann förmlich verfolgen, wie sich das Stadtbild vieler Kommunen verändert – zum Besseren. Herbst in Cheb 014Im Schatten der Mauer der Klosterkirche Mariä Verkündigung steht eine Statue hinter einem Absperrgitter. Die Silhouette des Mannes im Mantel und mit der Schiebermütze kommt mir seltsam bekannt vor. Und richtig, es ist Wladimir Iljitsch. Genosse Lenin. Im Kreml brennt noch Licht. Vor Jahren waren Denkmale wie dieses allgegenwärtig in einem Teil der Welt. Dieses stand früher vor dem Hauptbahnhof von Cheb. Der Bahnhofsvorsteher. In Zeiten der Behördenbahn, als es diese Vorsteher tatsächlich noch gab. Herbst in Cheb 015Nun scheint Lenin im Schatten der Kirchenmauern seinen Frieden gefunden zu haben. Ausgerechnet. Ironie der Geschichte. Hinter ihm, natürlich um einiges kleiner, steht der tschechische Dichter Julius Fučík. Dessen Werk ist heutzutage ja auch nicht mehr so gefragt. Nun führen die beiden ihr Schattendasein im Schutz der Kirche. Kirchenasyl für Lenin – klingt ein bisschen nach Schwejk. Aber wir sind ja in der Heimat des braven Soldaten. Herbst in Cheb 017

Verfasst von: eleucht | 3. November 2019

Stunde der Klassik

Das Blumenstück von Robert Schumann gehört zu einer Serie zusammenhängender Episoden. Gespielt wird das Stück von Claudio Arrau.

Verfasst von: eleucht | 1. November 2019

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Fenster 01Mulder und Scully lieben es, am Fenster zu sitzen und zu verfolgen, was draußen in der großen weiten Welt gehschieht. Das ist typisch und wichtig für Wohnungskatzen. Durch die Scheiben nehmen sie mit ihrem empfindlichen Gehör auch viele Geräusche auf. Wie aufmerksam sie verfolgen, was draußen vor sich geht, kann man an der Stellung ihrer Ohren und den Kopfbewegungen erkennen. Da die Fenster hier nach drei Seiten des Hauses zeigen, haben Mulder und Scully verschiedene Ansichten. Und es wartet ein bequemes Plätzchen am Fenster. Fenster 03

Verfasst von: eleucht | 27. Oktober 2019

Stunde der Klassik

Die Sinfonie Nr. 5 von Gustav Mahler, entstanden im Jahre 1902, wurde nach ihrer Uraufführung nicht verstanden. Die Rezensionen in den Fachzeitschriften waren bis auf wenige Ausnahmen negativ. Heute dagegen gilt diese Sinfonie als eines der beliebtesten Werke des Komponisten. Das Adagietto ist der ruhigste Teil der Sinfonie.

Verfasst von: eleucht | 24. Oktober 2019

„Geschichte der deutschen Sprache“ – Thorsten Roelcke

Sprache 001„Nur mit der Kenntnis der Vergangenheit der deutschen Sprache können wir ihre Gegenwart hinreichend begreifen und angemessen beurteilen.“ Mit diesen Worten beendet Thorsten Roelcke, der Leiter der Zentraleinrichtung Moderne Sprachen (ZEMS) an der Technischen Universität in Berlin, seine in der C.H.Beck-Wissen-Reihe publizierte Abhandlung über die Geschichte der deutschen Sprache. Einmal mehr macht er deutlich, wie sehr sich gesellschaftliche und politische Entwicklungen und die Sprache gegenseitig beeinflusst haben. Wenn im Laufe der Jahrhunderte auch das Nationalbewusstsein der Deutschen wuchs, so gab es doch lange keine einheitliche Sprachregelung. Eine sprachliche Norm zu finden, war ein langwieriger Prozess, der sich bis zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert hinzog.

Sprache schleift sich über Generationen hinweg ab, sie wird, so könnte man sagen, ökonomischer. Sie verändert sich, bewahrt aber trotzdem ihre Vielfalt und ihre differenzierte Ausdrucksweise. Wörter verschwinden aus dem Sprachschatz, andere kommen hinzu, ebenso kommt es zu Neubildungen. Wie sich die Sprache im Laufe der Jahrhundert entwickelte und welche Personengruppen maßgeblich darauf Einfluss hatten, ist ebenfalls ein Thema dieses Büchleins. Latein und Französisch hatten in der Vergangenheit einen großen Einfluss auf die deutsche Sprache, so wie es heute das Englische hat. Lehnwörter und übernommene Ausdrücke zeugen davon. Immer wieder gab und gibt es auch Versuche von Sprachgesellschaften und selbsternannten Sprachpuristen, das Deutsche von allem Fremden zu befreien und durch deutsche, oder wie in der früheren DDR durch systemrelevante Begriffe zu ersetzen. Vor allem nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon entwickelte sich ein großer Patriotismus, der darauf zielte, alles Französische aus der deutschen Sprache zu verbannen. Wäre es nach diesen Gesellschaften gegangen, würden wir heute die Nase (Ursprung aus dem Lateinischen nasus) wohl als Gesichtserker bezeichnen. Es war überraschenderweise Hitler, der diesem unsinnigen Treiben durch Führererlass ein Ende setzte.

Sprache lebt in und mit den Menschen, entwickelt sich weiter und nimmt neue Einflüsse auf und assimiliert Begrifflichkeiten, die die jeweilige Zeit widerspiegeln. Durch Angleichen, Normieren und Regeln bleibt die Vielfalt in der sprachlichen Einheit erhalten.

Verfasst von: eleucht | 20. Oktober 2019

Stunde der Klassik

Musetta‘s Waltz aus Puccinis La Boheme

Verfasst von: eleucht | 17. Oktober 2019

Herbstimpressionen

Bad Steben Oktober 001Ein Wochenende im Oktober. Da zeigte sich der Herbst noch einmal von seiner schönsten Seite und ließ uns an einem großartigen Farbenspektakel teilhaben. Bad Steben Oktober 004Bad Steben Oktober 008Bad Steben Oktober 010Bad Steben Oktober 011Bad Steben Oktober 009

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