Verfasst von: eleucht | 15. Juli 2018

Stunde der Klassik

Die Harmoniefolge des Kanon in D-Dur des Nürnberger Barockkomponisten Johann Pachelbel hat Einzug in alle möglichen Musikstile gehalten – von der sowjetischen und russischen Nationalhymne über „Spick and Specks“ von den Bee Gees bis zu „Go West“ von den Village People und den Pet Shop Boys und „Don‘t Look Back in Anger“ von Oasis. Es finden sich noch unzählige Beispiele mehr. Ist es vielleicht das erste Musikstück des Crossover?

Es wird angenommen, dass Pachelbel das Stück für die Hochzeit von Johann Christoph Bach, dem älteren Bruder von Johann Sebastian Bach, geschrieben hat.

Verfasst von: eleucht | 9. Juli 2018

Extreme

Nach dem Unwetter 002Erst die Flut – dann wochenlange Trockenheit. Die Weiße Elster – nach dem Hochwasser in Plauen. Nach wochenlanger Trockenheit ist nur noch ein Bächlein zurückgeblieben. Das zweite Bild zeigt die Weiße Elster bei Oelsnitz. 20180708_071927

Verfasst von: eleucht | 8. Juli 2018

Stunde der Klassik

Alles so schön bunt hier, wie ein venezianischer Karneval. Rondò Veniziano – das italienische Orchester spielt Kompositionen, die dem Stil der Barockmusik nachempfunden sind.

Verfasst von: eleucht | 3. Juli 2018

Nymphaea

Die stille Schönheit der Seerosen Franzensbad 002Franzensbad 003Franzensbad 005

Verfasst von: eleucht | 1. Juli 2018

Stunde der Klassik

IMG_0052Ein Flussgott, der lacht, weil ihn das Wasser kitzelt. Mit diesen Worten überschrieb Maurice Ravel seine Komposition „Jeux d‘eau“.

Verfasst von: eleucht | 27. Juni 2018

„Tod in Breslau“ – Marek Krajewski

Die Bücher, über die ich schreibe oder die ich rezensiere, wurden von mir gekauft. Es gibt keinerlei geschäftliche oder anders geartete Beziehungen zu den Verlagen, Verlagsgesellschaften oder Autoren. Tod in Breslau 001Diesen Kriminalroman wird es wahrscheinlich nur noch im gut sortierten Antiquariat geben. Aber was soll‘s? Auch da gibt es manch Lesenswertes zu entdecken.

Marek Krajewski zählt zu den renommiertesten Krimiautoren Polens. Mit Eberhard Mock hat er eine Figur geschaffen, die alles andere als positiv besetzt ist und die in mehreren Romanen in vielerlei Funktion in Erscheinung tritt, als Kriminalkommissar und Direktor der Kriminalpolizei in Breslau, als Mitarbeiter der Abwehr und nicht zuletzt am Ende des vorliegenden Buches auch als Stasioffizier. Was darauf schließen lässt, dass Mock vor allem an sich selbst und seine eigene Karriere denkt.

Breslau in den Jahren 1933/34. In Deutschland sind die Nazis an die Macht gekommen. Auch die Institutionen in Breslau werden mehr und mehr von Gestapo und SS durchsetzt. Als in einem Zug die auf bestialische Weise ermordete Baronesse Marietta von der Malten gefunden wird und viele Indizien auf einen Ritualmord hindeuten, kann die Gestapo bald schon einen sechzigjährigen jüdischen Händler als Täter präsentieren. Das nützt vor allem der völkischen Propaganda. Auch wenn Eberhard Mock sich dessen bewusst ist, behält er seine Zweifel für sich und unternimmt nichts, um den Fall weiterzuverfolgen. Die Nazis sind bereits viel zu mächtig geworden. Das wiederum nützt seiner Karriere, er wird zum Direktor der Kriminalpolizei in Breslau befördert.

Derweil sorgt der Vater der Ermordeten, Baron von der Malten, dafür, dass ein Beamter aus Berlin, ein gewisser Herbert Anwaldt, in seinem Auftrag weiter nach dem Mörder sucht. Unter den gegebenen Umständen kann er das nur auf eigene Faust tun, aber tatkräftig unterstützt von Kriminaldirektor Eberhard Mock.

Ihre Recherche führt die beiden weit zurück in die Geschichte der Kreuzzüge. Und Herbert Anwaldt wird mehr und mehr mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Er beginnt zu begreifen, dass es kein Zufall gewesen konnte, dass der Baron ausgerechnet ihn auf den Fall ansetzte.

Einer, der aber alle Fäden in der Hand hält und diese auch zu seinem eigenen Vorteil zu ziehen weiß, ist Eberhard Mock. Es gilt, in der Zeit der Nazidiktatur Spuren seiner eigenen Vergangenheit als Freimaurer zu verwischen … Und da kommt ihm der Polizist Anwaldt aus Berlin gerade recht – den er mit all seinen Maßnahmen gleichzeitig das Leben zu retten versteht.

Marek Krajewski bedient sich in seinen Romanen einer sehr bildhaften, drastischen Sprache, die tief in die Abgründe der menschlichen Seele eindringt. Die ungeschönten realistischen Beschreibungen der Welt und der Menschen erinnern in ihren besten Momenten an Chandler oder Hammett.

Verfasst von: eleucht | 24. Juni 2018

Stunde der Klassik

In Sergej Rachmaninows „Elegie“ schwingt so viel Wehmut mit, dass man sich fragen möchte, woher diese Schwermut kommt. Dabei schrieb der Komponist das Stück im zarten Alter von 19 Jahren. Vielleicht ist diese Schwermut Teil der russischen Seele.

Verfasst von: eleucht | 23. Juni 2018

Going Up The Country

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Verfasst von: eleucht | 20. Juni 2018

An der Quelle

Zell im Fichtelgebirge 005Auf sonnigen Wegen durch die Mittelgebirgslandschaft Oberfrankens. Wenn man den Blick nicht verschließt – was man in der Natur sowieso nicht tun sollte – sieht man, was links und rechts des Weges blüht. Der Sommer hat Einzug gehalten. Zell im Fichtelgebirge 018Zell im Fichtelgebirge 017Zell im Fichtelgebirge 021Zell im Fichtelgebirge 020Zell im Fichtelgebirge 022Zell im Fichtelgebirge 015Zell im Fichtelgebirge 007Die hohen Bäume des Waldes im Fichtelgebirge spenden Schatten. Der Weg führt zurück zur Quelle, in diesem Fall zur Quelle der Saale. In der Nähe des Marktes Zell im Fichtelgebirge nimmt sie ihren Anfang, fließt über Hof nach Thüringen und weiter bis Halle. Hier aber ist sie wie jeder Fluss an seiner Quelle nicht mehr als ein kleines Rinnsal. Zell im Fichtelgebirge 008Zell im Fichtelgebirge 006Zell im Fichtelgebirge 026

Verfasst von: eleucht | 18. Juni 2018

Brunnenbesetzer

Die Herren des Brunnens  Kulmbach 014Kulmbach 015Kulmbach 016 (Fotografiert in Kumbach)

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