Verfasst von: eleucht | 5. Dezember 2022

Weihnachtsmarkt

Diese ganz besondere Melange spezieller Düfte, die es nur in dieser Jahreszeit gibt, das Aroma gebrannter Mandeln und der verlockende Duft von Glühwein, Spezereien und weihnachtlicher Leckereien hat man wirklich vermisst, zwei Jahre lang.

Kein Wunder, dass das Gedränge auf dem abendlichen Weihnachtsmarkt groß war und die mehr oder weniger weihnachtlichen Angebote der Händler, die auch zwei Jahre pausieren mussten, rege genutzt wurden. Glühwein und Punsch gingen immer, ebenso unsere Spezialität namens Bambes, die Bratwürsten und Langos auf jeden Fall vorzuziehen sind

Und über allem leuchten die bunten Lichter, die von der kommenden Weihnachtszeit künden.

Verfasst von: eleucht | 4. Dezember 2022

Classic Rock Sunday

Tom Odell ist ein englischer Singer Songwriter, der mit seinen Pianoballaden näher an Elton John als etwa einem Protestsänger ist. Another Love ist inzwischen zehn Jahre alt und war einer der ersten Erfolge des Sängers. Das Lied ist in diesen Tagen zur Protesthymne geworden, und zwar im Zusammenhang mit den Protesten im Iran. Frauen, die sich die Haare abgeschnitten haben, unterlegten ihre Videos vielfach mit diesem Song, in dem es unter anderem heißt: „And if somebody hurts you, I wanna fight / But my hands been broken one too many times / So I‘ll use my voice, I‘ll be so fucking rude / Words they always win, but I know I‘ll lose“.

Dank der sozialen Medien ging das Stück viral und enterte ein weiteres Mal die internationalen Charts.

Im März diesen Jahres brachte sich Tom Odell damit selbst schon einmal in Erinnerung, indem er unter anderem diesem Song auf dem Piano in einem Bahnhof in Rumänien spielte, um Flüchtlinge aus der Ukraine zu begrüßen und ihnen Mut zu machen.

So wurde aus einem Lied über Liebe und Frust ein Protestsong. Das Leben schreibt manchmal schon die tollsten Geschichten.

Verfasst von: eleucht | 1. Dezember 2022

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Mulders Vorgänger, der ebenfalls rote Kater Lucky, kam auch aus Bayern nach Sachsen. Er war der einzige Überlebende aus einem Wurf in einem Kuhstall.

Er war für einen Kater von kleiner Statur, war wie alle Katzen verspielt und wurde ganz schnell sehr anhänglich. Er stiefelte stets mit wichtiger Miene durch sein Revier, dass kein Zweifel aufkommen konnte, wer der Chef im Hause war. Allerdings war er für eine Katze recht tollpatschig. Wohin er auch sprang, wo er auch lief, ständig warf er etwas um. Auf diese Weise immerhin entdeckte er eines Tages, dass Kaffeesahne ausgesprochen gut schmeckt.

Obwohl er ständig um seine Menschen war, die seiner Meinung nach seine Unterstützung brauchten und die ihm das mit vielen Streicheleinheiten dankten, so bald Mulder und Scully als kleine Kätzchen in den Haushalt kamen, galt denen sofort seine ganze Aufmerksamkeit. Er war ständig bei ihnen, schlief neben ihnen und wachte über sie. Er war der beste Onkel der Welt. Mulder und Scully haben viel von ihm gelernt.

Leider wurde Lucky nicht sehr alt, nach einem Nierenversagen wurde er viel zu früh aus dem Leben gerissen.

Verfasst von: eleucht | 28. November 2022

Der Turm zwischen Geschichte und Moderne

Dunkle Novemberwolken ziehen über Schloss Voigtsberg und die Stadt, die der Burg im Tal zu Füßen liegt und zu schlafen scheint. Sie bereitet sich vielleicht auf die Hektik vor, die die kommende Weihnachtszeit gewöhnlicherweise mit sich bringt.

Der Bergfried reckt seine Spitze trotzig in den dunkel bewölkten Himmel. Er bietet seit diesem Jahr einen neuen, etwas ungewohnten Anblick. Das altehrwürdige Gemäuer wurde um sechs Meter erhöht und in diesem Jahr eröffnet. Den Turm krönt nun eine Aussichtsplattform – viel Glas und Beton. 220 Stufen führen bis ganz hinauf, man hat einen erstklassigen Blick auf die Stadt und das Umland. Trotzdem kann man sich schwer des Eindrucks erwehren, dass der moderne Aufbau wie aufgesetzt wirkt. Die einst gedrungen wirkende Form des Bergfried hat sich bei vielen sicher ins Gedächtnis eingebrannt. Eine gute Sache ist die Plattform und die Möglichkeit, den Turm nun besteigen zu können, trotzdem.

Verfasst von: eleucht | 27. November 2022

Classic Rock Sunday

Chris Isaak kam daher wie ein neuer Elvis, er sah verdammt gut aus, hatte eine großartige Stimme und spielte auch noch richtig gut Gitarre. Am Anfang seiner Karriere stand die Band Silvertone.

Richtig bekannt, auch in Deutschland, wurde Chris Isaak allerdings erst 1989, und zwar mit dem Stück Wicked Games. Das fand Dank David Lynch Verwendung in dem Film Wild at Heart.

Zuvor schon, im Jahre 1986, war Blue Hotel erschienen. Hätte Elvis diesen Song gesungen, er wäre mit Sicherheit ein großer Hit geworden. Die Nummer von Chris Isaak ging unter. Leider. Ich fand gerade diesen Song schon immer großartig. Nach dem Erfolg von Wicked Games wurde Blue Hotel noch einmal veröffentlicht. Diesmal schaffte er es, auch in Deutschland, in die Top 20.

Verfasst von: eleucht | 24. November 2022

„Bote des Feuers“ – Richard Dübell

Die Bücher, über die ich schreibe oder die ich rezensiere, wurden von mir gekauft. Es gibt keinerlei geschäftliche oder anders geartete Beziehungen zu den Verlagen, Verlagsgesellschaften oder Autoren.

Im Jahre 1348 wird die Stadt Caffa am Mittelmeer, in der sich eine Niederlassung der Republik Genua befindet, von der Goldenen Horde belagert. Als im Lager der Tataren die Pest ausbricht, werden alle Zugänge zur Stadt geschlossen, um die Ausbreitung der schnell wirkenden, tödlichen Krankheit zu verhindern. Da die Tataren aber Pesttote als Waffe benutzen und mit Katapulten in die Stadt schießen, ist die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten. Trotz der Sperre des Hafens gelingt einigen wenigen Schiffen die Flucht – mit sich transportieren sie neben der wertvollen Fracht die Pest. Diese breitet sich schließlich entlang der italienischen Küste und von da aus über fast ganz Europa aus. Es scheint jedoch, als ob es da jemanden gibt, der ganz bewusst nachhilft, die Erreger der Pest in möglichst vielen Städten zu verbreiten. Er findet willfährige Helfer unter den Ausgeschlossenen der Gesellschaft. Ist er der Engel des Todes oder ein religiöser Fanatiker? Was niemand weiß, am Anfang handelte er im Auftrag einer höheren Macht.

Eingebettet in dieses historisch verbürgte Geschehen ist die Liebesgeschichte zwischen der italienischen Adligen Gisela d’Osoppo und dem Spross der jüdischen Kaufmannsfamilie Joseph ben Kesher. An ihrem Beispiel arbeitet der Autor die von Spannungen geprägten Beziehungen zwischen Christen und Juden in jener Zeit ab, zumal bald schon für den Ausbruch der Pest die Juden verantwortlich gemacht werden. Wenn man manche Entwicklungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie der heutigen Zeit betrachtet, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Gefühlswelt und Anwendung des Wissensstandes der Menschen heute nicht weit entfernt vom Mittelalter sind.

Eine interessante Lektüre, in der fiktive Personen mit tatsächlichen Persönlichkeiten der Geschichte zusammentreffen und fiktive Ereignisse vor dem Hintergrund des tatsächlichen Geschehens ablaufen. Dem Autor gelingt ein großartiges Sittengemälde im Breitwandformat, wenngleich ich beim Lesen auch fand, dass manche der agierenden Figuren überhöht und idealisiert dargestellt worden sind. Vielleicht waren es ja die Lichtpunkte in dieser dunklen Zeit.

Verfasst von: eleucht | 20. November 2022

Classic Rock Sunday

Eigentlich wollte Julian Lennon niemals Imagine, die große Hymne seines Vaters, in der Öffentlichkeit spielen. Er weiß genau, dass das Stück viel zu sehr mit dem Namen John Lennon verbunden ist und für immer sein wird.

Erst die Schrecken des Krieges, den die russen in der Ukraine entfesselt haben, haben ihn zum Umdenken bewogen.

Es ist schwer für ihn, aus dem großen Schatten, den sein Vater wirft, herauszutreten. Trotzdem scheint der inzwischen 59jährige Musiker mit dem Thema besser klarzukommen, was ihn dem übermächtigen Vater auch näherkommen ließ. Ein neues Album, kürzlich erschienen, heißt Jude. In Lucky Ones singt er die hoffnungsvollen Zeilen „I feel a change is coming, I know / A new revolution‘s knocking on my door / I feel a change is coming, so strong.“ Irgendwie schwingt in diesen Worten der Geist von John mit.

Verfasst von: eleucht | 15. November 2022

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Genau wie Menschen lernen auch Katzen schnell mit neuer Technik umzugehen. Wenn es irgendwo eine Taste zu drücken gibt, sind sie zur Stelle. Für die Katzen ist es ein großer Spaß, wenn sie merken, dass sich nach dem absichtlichen oder versehentlichen Drücken einer Taste irgendetwas verändert, sich irgendetwas tut.

Entgegen der herkömmlichen Meinung haben Forscher inzwischen auch herausgefunden, dass Katzen auf Bildschirmen etwas erkennen können. Mit den Augen folgen sie sich bewegenden Objekten.

Mulders Vorgänger Lucky hat besonders gerne Fußballspiele verfolgt und ist begeistert den über den Bildschirm flitzenden Spielern hinterhergejagt. Ich habe mal zwei alte Fotos hervorgekramt. Auf dem einen ist Lucky der Herr der Fernbedienungen, auf dem anderen jagt er während eines Fußballspiels den kleinen Männchen auf dem Bildschirm hinterher.

Verfasst von: eleucht | 13. November 2022

Classic Rock Sunday

Ein musikalischer Abstecher zu Tamla Motown. Diana Ross war für viele Jahre die Frontfrau des Erfolgstrios The Supremes. Mary Wilson, die ebenfalls von Anfang an dabei war, stand mehr oder weniger in der zweiten Reihe. Auch nach dem Abgang von Diana Ross, die auch als Solistin äußerst erfolgreich war, änderte sich daran nichts. Zwar war Mary Wilson weiterhin für das Kreative bei den Supremes verantwortlich, aber Tamla Motown-Chef Berry Gordy stellte Jean Terrell in den Vordergrund. Was seinen Grund in der stimmlichen Veranlagung von Mary Wilson hat. Hört man Solo-Aufnahmen von ihr, kann man diese Entscheidung sicher verstehen. Hier ist einer der letzten Hits der Supremes – Floy Joy. Geschrieben wurde das Stück von Smokey Robinson, Mary Wilson und Jean Terrell teilen sich den Leadgesang.

Verfasst von: eleucht | 7. November 2022

Mondlichtstimmung

Als der Mond beschlossen hat aufzugehen.

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