
Der Mond hüllt sich in das blaue Schweigen des Himmels und wundert sich, was für verrückte Dinge auf der großen blauen Kugel unter ihm geschehen.

Der Mond hüllt sich in das blaue Schweigen des Himmels und wundert sich, was für verrückte Dinge auf der großen blauen Kugel unter ihm geschehen.
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Die Punk-Veteranen von The Damned werden langsam so etwas wie Stammgäste in meiner Classic-Rock-Sunday-Rubrik. Noch einmal möchte ich ihr neues Album Not Like Everybody Else, das vor kurzem veröffentlicht wurde, vorstellen. Es handelt sich dabei um eine Sammlung von Coverversionen und um eine sehr persönliche Arbeit. Es ist dem im März vergangenen Jahres verstorbenen Gitarristen Brian James gewidmet. Der gehörte zu den Gründungsmitgliedern von The Damned. Die Stücke, die man für dieses Album ausgesucht hat, haben das Gitarrenspiel und das Songwriting von Brian James maßgeblich beeinflusst. In nur fünf Tagen haben die Mannen um Captain Sensible das Album in LA eingespielt. Darauf finden sich Coverversionen mehr oder weniger bekannter Klassiker von Pink Floyd, den Kinks, den Animals, den Yardbirds und anderen. Und eben auch der Lovin‘-Spoonful-Hit Summer in the City. Der passt gerade auch gut in die aktuelle Jahreszeit.
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Am vergangenen Sonntag habe ich an den 75. Geburtstag von Phil Collins erinnert. Rein zeitmäßig hätte der Geburtstag seines ehemaligen Kollegen Peter Gabriel näher gelegen. Der hatte am 13. Februar seinen Geburtstag gefeiert, er ist ein Jahr älter als Collins. Bekannt wurde Peter Gabriel als charismatischer Sänger der Band Genesis, die in seiner Zeit als Frontmann vor allem durch ausgeklügelte Bühnenshows auffiel, in denen der Sänger in verschiedenen, außergewöhnlichen Kostümen auftrat.
Als Peter Gabriel Genesis verlassen hatte, brach für viele Prog-Rock-Fans eine Welt zusammen. Die Trennung von Genesis begründete Peter Gabriel damit, dass er im Bandgefüge an seine Grenzen gekommen war und weil die Geburt seiner Tochter Anna von großen Problemen begleitet worden war.
Doch nach der Trennung wurde Peter Gabriel zum Superstar, der nicht nur durch seine Musik auffiel, sondern auch die Videoästhetik revolutionierte und damit vielleicht zum Boom von MTV und VH-1 beitrug. Erinnert sei an den großen Erfolg seines Erfolgshits Sledgehammer.
Die ersten vier Soloalben erschienen alle unter dem Namen Peter Gabriel, ohne weiteren Titel oder Nummerierung, Zusammen mit verschiedenen Künstlern wie Robert Fripp von King Crimson probierte er viele Stile aus. Mit SO, 1986 erschienen, bekam seine Karriere einen richtigen Schub.
Wie spektakulär seine Videos noch werden sollten, konnte man schon frühzeitig an Songs wie Games Without Frontiers oder Shock The Monkey erkennen, die in der damaligen (KI-freien) Zeit neue Maßstäbe setzten. Letzteres gibt es heute zu hören und zu sehen.
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Ziemlich überraschend haben U2 ein Minialbum, eine EP, mit sechs Titeln veröffentlicht. Wer Bonos soziales Engagement kennt, konnte damit rechnen, dass er sich mit U2 zur aktuellen Weltlage zu Wort melden wird, dass einer wie Bono dazu gar nicht schweigen kann.
In diesem Nachruf geht es um den Mord an Renée Good in Minneapolis – drei Kugeln, für jedes ihrer Kinder eine.
Andere Stücke befassen sich mit dem Krieg in der Ukraine, mit Gaza und dem Iran. Es ist anzunehmen, dass der EP in diesem Jahr noch ein Studioalbum von U2 folgen wird.
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Am 30. Januar feierte Phil Collins seinen 75. Geburtstag. Einen wie ihn, von dem man beinahe nur in Superlativen sprechen kann, sollte man natürlich nicht einfach übergehen. Deswegen also lieber später als gar nicht.
Phil Collins war Mitglied einer der weltbesten Bands. Er war der quirlige Arbeiterklassentyp, der bei Genesis Schlagzeug spielte. Nach dem Abgang von Peter Gabriel übernahm Collins auch die Gesangsparts. Damit verlieh er der Band nicht nur einen neuen Ausdruck und ein neues Gesicht, er steuerte den schweren Prog-Rock-Dampfer Genesis auch in den Mainstream. Phil Collins war außerdem als Solist äußerst erfolgreich und er spielte die Hauptrolle in dem Film Buster. Durch seine Omnipräsenz bestimmte er ein ganzes Jahrzehnt. Seine Popularität zeigte sich auch, als er 1985 während des Live-Aid-Konzertes auf zwei Kontinenten auftrat. Nach seinem Auftritt im Londoner Wembley-Stadion wurde er mit einer Concorde nach New York geflogen, per Hubschrauber ging es dann zum nächsten Auftrittsort in Philadelphia. Nebenbei betrieb Phil Collins in den Siebzigern noch ein Hobby-Projekt namens Brand X. Mit der Fusionsband produzierte er experimentelle Instrumentalmusik.
Heute ist Phil Collins nur ein Schatten seiner selbst. Es zereißt einem das Herz, wenn man einen der Großen in diesem Zustand sieht. Nicht nur, dass er längst die Trommelstöcke nicht mehr halten kann, er braucht inzwischen eine Ganztagsbetreuung.
Nun gibt ein längeres Stück von Phil Collins zusammen mit Genesis zu hören. Home By The Sea aus dem gleichnamigen Album, das 1983 veröffentlicht wurde, entstand in einer Phase, in der Vergangenheit und Zukunft von Genesis aufeinandertreffen. Die komplexen Prog-Rock-Strukturen wurden mit eingängigen Melodien schon etwas weichgespült. Diese Entwicklung sollte sich auf späteren Alben fortsetzen. Die Musik von Genesis öffnete sich auf diese Weise größeren Hörerkreisen. Das Stück ist eine zweiteilige Rocksuite, betehend aus Home By The Sea und Second Home By The Sea. Den Text schrieb Keyboarder Tony Banks, an der Musik beteiligte sich die gesamte Band.
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Nun meldet sich auch Nils Lofgren, langjähriges Mitglied von Bruce Springsteens E Street Band, mit einem Protestsong zu den Ereignissen in Minneapolis zu Wort – No Kings, No Hate, No Fear hat er zusammen mit seiner Frau Amy geschrieben. Er stellt das Stück auf seiner Homepage zum kostenlosen Download zur Verfügung. Für eine befristete Zeit.
Auch Nils Lofgren hat die Zeit des Vietnamkriegs und die Protestbewegung gegen Richard Nixon bewusst miterlebt und erklärt, dass es heute viel schlimmer ist. Der Song, eine Hymne, erinnert mit seinem schlichten Rhythmus und dem simplen Text an die Tradition des Protestsongs der 60er und 70er Jahre. John Lennons Worte in der Mitklatschhymne Give Peace A Chance wurden auch zum Mantra der Friedensbewegung. Mich erinnert der stampfende Rhythmus an die Band Redbone aus Los Angeles, deren Mitglieder indigener Abstammung waren. Ob genau das von Nils Lofgren beabsichtigt war, weiß ich natürlich nicht zu sagen.
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Francis Buchholz hatte ein bewegtes Musikerleben hinter sich, als er am 22. Januar nach einem Krebsleiden seine Bassgitarre für immer aus der Hand legte. Er begann als Bassist einer Schülerband, später, während er das Abitur machte, spielte er in weiteren lokalen Musikgruppen, er studierte Maschinenbau und belegte nebenbei Jazz-Kurse an der Musikhochschule Hannover.
Wo Hannover ist, sind die Scorpions nicht weit. Die bestanden im Jahre 1973 allerdings nur noch aus Klaus Meine und Gitarrist Rudolf Schenker. Als diese in eben diesem Jahr mit der Band von Francis Buchholz, Dawn Road, fusionierten, begann die unglaubliche internationale Karriere der Scorpions. Sie wurden zu einer der wichtigsten deutschen Bands und wegen ihrer weltweiten Erfolge ein Exportschlager. Die Band erhielt jede Menge nationaler Auszeichnungen sowie viele goldene und Platinplatten. Francis Buchholz war auch dabei, als The Wind of Change wehte und sie in Moskau auftraten und von Michail Gorbatschow im Kreml empfangen wurden.
Später zog sich Francis Buchholz ins Privatleben zurück, feierte aber ab 2005 noch einmal ein Comeback auf der Bühne.
Hier gibt es den Titelsong des zweiten Scorpions-Album Fly To The Rainbow, das im Jahre 1974 veröffentlicht wurde. Bei dem Stück ist der Einfluss von Prog und Psychedelic nicht zu überhören.
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Tom Morello, Gitarrist und Kopf der Band Rage Against The Machine, hatte am 30. Januar zum großen Protestkonzert nach Minneapolis eingeladen – da hat es sich auch der Boss nicht nehmen lassen, seine Solidarität mit einem persönlichen Auftritt zu bekunden. Neben Bruce Springsteen und Tom Morello spielten Al Di Meola, Ike Reilly und Rise Against. Und über allem schwebt der Geist von John. Power To The People.
Jetzt endlich geht die Regierung die nötigen Reformen mit Vollgas an. Nachdem der von Kanzler Merz angekündigte Herbst der Reformen in der Kälte des Winter erfroren ist, geht es nun richtig los. Man könnte die Meinung vertreten, dass es wichtigere Dinge als das Stadtbild gibt, aber offenbar liegt dem Kanzler sehr viel daran. Schließlich war er selbst es, der die Probleme im Stadtbild deutlich erkannt und angesprochen hatte. Der CDU-Wirtschaftsrat hat die richtige Vorlage geliefert – bald schon werden lachende Menschen das Stadtbild in Deutschland verschönern, Menschen, die von der deutschen Volksgesundheit künden.

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