Verfasst von: eleucht | 23. Februar 2020

Stunde der Klassik

Clément Philibert Léo Delibes (1836 – 1891) war ein französischer Komponist der Romantik, der wie sein Landsmann Rameau vor allem durch seine Bühnenkompositionen bekannt wurde. Ein Gedicht von Torquato Tasso war die Grundlage des Balletts Sylvia ou La Nymph de Diane. Aus dem dritten Akt stammt das Pizzicati.

Verfasst von: eleucht | 16. Februar 2020

Stunde der Klassik

Malcolm McLaren, der 2010 verstorbene britische Künstler, war vor allem als Manager der Sex Pistols bekannt. 1984 nahm er sich Puccinis Madame Butterfly vor. Klassik goes Pop.

Verfasst von: eleucht | 15. Februar 2020

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

20170220_180642Winterzeit ist Erkältungszeit. Bei Mensch und Tier. Den Viren, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, kann man nicht immer entfliehen. Die Gefahr, dass wir Katzen anstecken, besteht allerdings nicht. Ebenso ist es umgekehrt. Eine niesende Katze hängt uns keinen Schnupfen auf.

Aber nicht erst seit dem Coronavirus wissen wir, dass Viren schnell mutieren können, was wiederum nicht ausschließt, dass mutierte Viren von Mensch zu Tier und umgekehrt übertragen werden können. Es muss also nicht sein, dass wir die Katzen anniesen und es kann nicht schaden, einer niesenden Katze vorübergehend auszuweichen. Scully heizung 002

Verfasst von: eleucht | 11. Februar 2020

BLOND in Chemnitz

Da ich in diesem Beitrag u.a. den Markennamen einer Fernsehshow und einer Zeitschrift verwende, muss es sich nach der DSGVO wohl um Werbung handeln. Oder? Was für ein …

Sachsen bestand in den Zeiten des real existierenden Sozialismus aus den Bezirken Leipzig, Dresden und Karl-Marx-Stadt und hatte für Pop- und Rockfans die größte Dichte an ausgesprochen guten und überregional erfolgreichen Musikgruppen und Interpreten. Viele Künstler waren darunter, die musikalisch neue Wege zu gehen versuchten oder die Staatsmacht herausforderten. Die meisten von ihnen kamen aus Leipzig und Dresden. Stellvertretend seien genannt Renft, die Bürkholz Formation, Lift, Electra und nicht zuletzt die Stern Combo aus Meißen. Chemnitz war damals eher Musikprovinz. Vielleicht lag es auch daran, dass die Ankündigung die „Gruppe XYZ aus Karl-Marx-Stadt“ nicht gerade cool klang. Das hätte sich eher nach einer FDJ-Singegruppe angehört.

Klar, die Puhdys, die auch über die Grenzen der Republik bekannt wurden, kamen aus Berlin. Aber mit denen verhält es sich ungefähr so wie mit dem Berliner Fußballclub BFC Dynamo – das war der Lieblingsverein von Stasi-Chef Mielke und deswegen auch meist der Spitzenreiter der DDR-Oberliga. Dass die Modern Soul Band und die großartige Uschi Brüning, die 30 Jahre nach dem Mauerfall endlich auch vom ROLLING STONE entdeckt wurde, ebenfalls zur Berliner Szene gehörten, entschädigt etwas dafür. Pankow, City und Silly kamen erst später dazu.

Heute sieht es im sächsischen Rockmilieu etwas anders aus. Die „Provinz“ holt auf. Silbermond zum Beispiel kommen aus Bautzen. Eine der derzeit erfolgreichsten deutschen Bands kommt aber aus – richtig, Chemnitz. Die Band mit dem großen K, die auch schon mal mit der Vergangenheit der Stadt, als sie noch Karl-Marx-Stadt hieß, kokettiert. Gemeint ist natürlich Kraftklub. Und da Kraftklub-Mastermind Felix Kummer zwei musikalisch veranlagte Schwestern hat, wird Kraftklub vielleicht bald nicht mehr allein Chemnitz repräsentieren. So denn der Erfolg für die Kummer-Schwestern Lotta und Nina nicht ausbleibt. Die beiden nennen sich BLOND.

Auch wenn das Video zu ihrem Song „Book“ aussieht wie eine verunglückte Bewerbung für Deutschland sucht den Superstar, so kann man davon ausgehen, dass das Absicht ist. Denn der abgründige Humor und die Unkonventionalität ihrer Auftritte und Videos gehören zur Gruppen-DNA. Der Typ im Video, dessen Tanzschritte etwas unbeholfen wirken, gehört übrigens zur Band. Das ist der blinde Multiinstrumentalist Johann Bonitz.

Verfasst von: eleucht | 9. Februar 2020

Stunde der Klassik

Die Ballettoper Les Indes galantes des französischen Komponisten und Cembalovirtuosen Jean-Philippe Rameau gehört heute zu den bekanntesten und berühmtesten Werken des Komponisten. Dabei war sie im 19. Jahrhundert tatsächlich total in Vergessenheit geraten. Der Begriff Les Indes bezieht sich hier nicht auf das heute bekannte Indien, sondern vielmehr auf das galante Leben in „exotischen“ Ländern. Was heutzutage wahrscheinlich wieder jede Menge selbsternannter Sprachpolizisten auf den Plan rufen würde. Das Rondeau aus dem zweiten Aufzug ist ein strahlender Sonnengesang.

Verfasst von: eleucht | 8. Februar 2020

Winterromantik

IMG_6945Vom Winter war in den meisten Teilen Deutschlands bis jetzt nicht viel zu sehen, um nicht zu sagen, er fand gar nicht statt. Aber es gibt ihn noch. Für alle, die vom Winter bisher nicht verwöhnt worden sind, hier ein paar Impressionen aus der nahegelegenen Wintersportregion in Mühlleithen. Blauer Himmel, Schnee und Sonnenschein, ein perfekter Wintertag. Was wohl auch die vielen Wintersportler in den Loipen so sahen. IMG_6952IMG_6962IMG_6968IMG_6946IMG_6973

Verfasst von: eleucht | 3. Februar 2020

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Putzstunde 003xMit zwei Tagen Verspätung kommen heute die Cat-Files. – Auch wenn das noch lange kein richtiger Winter war, ist die Heizung in der Wohnung unverzichtbar, wenn sicherlich auch gedrosselt. Im Winterhalbjahr kann es passieren, dass man beim Berühren seines Stubentigers einen kleinen Stromschlag bekommt. Das liegt vor allem an der trockenen Heizungsluft. Die macht die Katzenhaare trocken. Häufiges Putzen ist die Folge, was Mulder und Scully auch gegenseitig tun. Vor allem in den Abendstunden, wenn gegenseitiges Kuscheln angesagt ist. Das Putzen befeuchtet das Fell der Katzen.

Allerdings drohen sie in dieser Zeit deswegen auch mehr Haare aufzunehmen als sonst. Luftbefeuchter und kleine Brunnen, die sie zum Trinken animieren, sind da sehr hilfreich. Putzstunde 005x

Verfasst von: eleucht | 2. Februar 2020

Stunde der Klassik

Lieder ohne Worte – das sind die 48 lyrischen Klavierstücke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, zu denen auch das Gondellied gehört.

Verfasst von: eleucht | 29. Januar 2020

„Resistance“ – IQ

Die CDs, über die ich schreibe oder die ich rezensiere, wurden von mir gekauft. Es gibt keinerlei geschäftliche oder anders geartete Beziehungen zu Künstlern, Agenturen, Platten- oder Vertriebsfirmen. IQ 001Die britische Band IQ ist eine feste Größe im Prog-Rock, genauer gesagt, sie gehört zu den Größten in diesem Genre. Und das beweisen sie musikalisch schon seit vielen Jahren. Mit „Resistance“ haben sie nach langer Zeit mal wieder ein neues Meisterwerk vorgelegt, und zwar in Form eines Doppelalbums. Dieses verspricht bei einer Band wie IQ mehr als zwei Stunden Musik vom Feinsten. Die beiden CDs sind prall gefüllt mit großartigem pathetischen Rock, wobei es vor allem auf CD 2 Longplayer wie „The Great Spirit Way“ und „Fallout“ von um die 20 Minuten Länge zu hören gibt. CD 1 lässt aber erst einmal „A Missile“ mit harten Gitarrenriffs von Mastermind Michael Holmes starten, die jedoch bald in opulente Melodien übergehen, wie man sie von IQ erwartet. Trotzdem ist nicht zu überhören, dass in das neue Album ein paar düstere Töne mehr Einzug gehalten haben. Im Kontrast dazu die helle, klare Stimme von Peter Nicholls, die nach all den Jahren zeitlos klingt und ein wichtiger Bestandteil des Sounds von IQ ist.

Im Ganzen gehört ist „Resistance“ ein wahrhaft monumentales Werk, in dem auch leise, balladeske Töne und akustische Gitarren ihre Wirkung voll entfalten. Wie in „Stay Down“ gut zu hören.

Ein Konzeptalbum ist „Resistance“ keinesfalls, auch wenn es musikalisch und thematisch recht kompakt miteinander verwoben rüberkommt. Auf dem Cover wirkt die Figur des Menschen, der den Widerstand probt, klein und hilflos gegen den bedrohlichen Stern am Firmament, der jeden Augenblick zu explodieren droht.

 

Verfasst von: eleucht | 26. Januar 2020

Stunde der Klassik

Den „Traurigen Walzer“ hat Jean Sibelius einst für wenig Geld an einen Verleger verkauft, der damit das große Geld machte. Denn der Konzertwalzer Valse triste ist eines der bekanntesten Werke des Komponisten. Zu winterlichen Impressionen im Video spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan.

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