Verfasst von: eleucht | 16. Juni 2019

Stunde der Klassik

Ein musikalischer Ausflug nach Asturien – das Stück „Asturias“ des spanischen Komponisten und Pianisten Isaac Albéniz gespielt auf der klassischen Gitarre von Ana Vidović.

Verfasst von: eleucht | 15. Juni 2019

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Nun kommen wieder die heißen Tage. Da brauchen auch Katzen gelegentlich Abkühlung. Se lecken sich vermehrt das Fell, da das Verdunsten der Feuchtigkeit die Temperatur senkt. Mulder und Scully mögen es sehr, wenn man ihnen mit feuchter Hand oder einem feuchten Lappen übers Fell streicht. Ihre Neuerwerbung – selbstkühlende Kühlmatten. Im Inneren befindet sich ein kühlendes Gel, das auf Druck reagiert. Der Kühleffekt hält über ein paar Stunden an. Sie haben die neuen Sitz- und Liegegelegenheiten, die auch sehr bequem sind, dankend angenommen. dav_soft

Verfasst von: eleucht | 13. Juni 2019

„Was heißt hier Deutsch“ – Wolfgang Krischke

Die Bücher, über die ich schreibe oder die ich rezensiere, wurden von mir gekauft. Es gibt keinerlei geschäftliche oder anders geartete Beziehungen zu den Verlagen, Verlagsgesellschaften oder Autoren.

Deutsch 001Ein Sachbuch zum Thema deutsche Sprache. Und das liest sich durchaus spannend, denn es ist ein abenteuerlicher Weg, den unsere Sprache im Laufe der Jahrhunderte zurückgelegt hat. In allgemein verständlichen Worten beschreibt der Autor die Entwicklung der deutschen Sprache, und das stets im Zusammenhang mit der deutschen Geschichte. Denn beides gehört untrennbar zusammen. Die geschichtlichen Bewegungen hatten einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das Sprachverhalten und die Schriftsprache. Denn Deutschland war kein Zentralstaat wie zum Beispiel Frankreich, sodass sich aus vielen unterschiedlichen Dialekten nur mühsam eine einheitliche Sprache entwickelte. Und diese hatte viele Paten, von Martin Luther, der mit seiner Bibelübersetzung den Wortschatz der damals gebräuchlichen Sprache extrem erweiterte, über Jacob Grimm bis hin zu Konrad Duden. Stets standen sich dabei auch widersprüchliche Ansichten gegenüber; während die einen zum Beispiel für eine totale Vereinfachung der Schriftsprache plädierten, gingen andere daran, die Ausdrucksmöglichkeiten auf der Basis einer einheitlichen Regelung zu erhalten und zu erweitern.

Dabei hatte es das Deutsch in all den Jahrhunderten nicht immer leicht. Die Gelehrten und Kirchenmänner sprachen Latein, während Deutsch die Sprache des gemeinen Volkes war. Später dominierte das Französische in der besseren Gesellschaft, das auch nach der Besetzung der deutschen Länder durch Napoleon noch einmal an Bedeutung gewann. Viele Lehnwörter, die auch heute noch in Gebrauch sind, legen Zeugnis davon ab. Viele von ihnen sind längst Teil der deutschen Sprache geworden, dass wir ihre Herkunft kaum mehr erahnen.

Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation sprach nur das Volk deutsche Dialekte, die Regenten und Fürsten bevorzugten Latein.

Wer spricht eigentlich hochdeutsch? Dieser Begriff bezeichnet heute den dialektfreien Gebrauch der deutschen Hochsprache. In früher Vergangenheit meinte das Hochdeutsche allerdings die Sprache der Völker in den höher gelegenen deutschen Landen, Sachsen, Franken, Bayern, Hessen etc. Sächsisch wäre demzufolge eine hochdeutsche Sprache, während dialektfreies Deutsch bevorzugt in und um Hannover gesprochen wurde. Dies wurde als niederdeutsch bezeichnet.

Der Autor zeigt an vielen Beispielen, wie sich die Sprache im Laufe der Jahrhunderte verändert hat, wie sie abgeschliffen wurde, wie sie Fremdworte aufsaugte und integrierte, während andere Begriffe in Vergessenheit gerieten, wie sich Laute verschoben und Endungen verschwanden, wie die Sprache immer ökonomischer wurde. Dieser Prozess geht selbstverständlich weiter, lebendige Sprache ist ständig in Bewegung, wie auch an den letzten Rechtschreibreformen, die mitzuerleben wir das Glück hatten, zu sehen ist. Der allgemeine Sprachwandel wird zuerst in der mündlichen Ausdrucksweise sichtbar, während die Schriftsprache viele Spracheigenheiten für lange Zeit konserviert. Schon oft wurde der Verfall der deutschen Sprache beklagt oder gar deren Untergang heraufbeschworen. Die angeblichen Vereinfachungen im allgemeinen Sprachgebrauch führten aber bisher stets dazu, dass die Sprache Wege fand, ihre differenzierten Ausdrucksmöglichkeiten zu bewahren oder gar zu erhöhen. Insofern braucht uns um die deutsche Sprache nicht bange zu sein.

Verfasst von: eleucht | 10. Juni 2019

Equipage 2019

Equipage 2019 Kompaniny 019Jedes Jahr am Pfingstsonntag findet in Bad Elster die Equipage statt. Das heißt, festlich geschmückte Kutschen und prächtige Pferde aus Sachsen, Bayern und Böhmen präsentieren sich vor der Kulisse des Königlichen Kurhauses in einer Parade. Nach einer Schaufahrt durch den Kurort geht es ins benachbarte „Ascher Ländchen“ zum Kutscher-Picknick. Und genau dorthin habe ich mich diesmal begeben. Im böhmischen Örtchen Kompaniny konnte man den Gespannen und Pferden viel näher kommen. Equipage 2019 Kompaniny 020Equipage 2019 Kompaniny 015Equipage 2019 Kompaniny 034Equipage 2019 Kompaniny 029Und sogar zu einer kleinen Kutschfahrt eingeladen werden. Herzlichen Dank an den freundlichen tschechischen Lenker dieses großartigen Gespanns. Equipage 2019 Kompaniny 031Einige Zeit später ging es dann zurück nach Bad Elster. Equipage 2019 Kompaniny 038Equipage 2019 Kompaniny 043

Verfasst von: eleucht | 9. Juni 2019

Stunde der Klassik

Henry Purcell zählt zu den bedeutendsten englischen Komponisten des Barock. Unter anderem schrieb er die zehnteilige Abdelazer Suite zum gleichnamigen Drama von Aphra Behn. Der bekannteste Teil aus der Suite ist das Rondo, das sowohl von Benjamin Britten interpretiert wurde als auch in der Fernsehserie „The First Churchills“ sowie in der Romanverfilmung „Stolz und Vorurteil“ Verwendung fand.

Verfasst von: eleucht | 2. Juni 2019

Stunde der Klassik

Die Musik von Johann Sebastian Bach hat sich neuen Interpretationen nie verschlossen. Nichts kann ihrer großartigen Wirkung etwas antun. Hier ist die „Kleine Fuge in G-Moll“ ganz flott gestrichen. Passt damit gut in diesen sonnigen Tag.

Verfasst von: eleucht | 1. Juni 2019

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Fensterplatz 002Katzen verstehen sich ausgezeichnet darauf, sich ihrem Menschen gegenüber verständlich zu machen. Egal ob es ums Füttern geht, ums Spielen oder darum, gestreichelt zu werden. Akustisch oder durch Körpersprache, „ihr“ Mensch versteht Katze. Die Miaus sind verschieden laut und in ihrer Intensität unterschiedlich akzentuiert, dazu auffordernde Blick oder gezielte Bewegungen zum Beispiel zum Fressnapf. All diese Laute und Verhaltensweisen gelten dabei nur dem Menschen. Sie wissen dabei ganz genau, welche Reaktionen sie damit hervorrufen. Die Kommunikation der Katzen untereinander erfolgt auf andere, für Menschen nicht erkennbare Weise. dav

Verfasst von: eleucht | 31. Mai 2019

Metz 03

Metz 095Ein Nachmittag zum Relaxen. Etwas außerhalb des Stadtzentrums befindet sich der Botanische Garten der Stadt Metz. Und zum Sehen gibt es da genug, auch wenn im Mai natürlich noch nicht alles blüht, was dort wächst. Es gibt Pflanzen und Bäume aus den gemäßigten Breiten. Das mag erst einmal nicht spektakulär klingen, aber die gemäßigten Breiten gehen schließlich rund um die ganze Welt, und zwar oben und unten. Das heißt, es finden sich Pflanzen aus der Taiga und aus Louisiana, der riesige Küstenmammutbaum und die Kalifornische Nusseibe oder dieses Exemplar aus Vietnam. Metz 119Metz 092Metz 090Metz 096Der Rosengarten schläft noch etwas vor sich hin, aber die Wildrosen ranken sich malerisch um ein Tor und erste Blüten haben ihre Kelche geöffnet. Man möchte gern verdrängen, dass die Tage hier gezählt sind … Metz 112Metz 116Metz 117

Verfasst von: eleucht | 30. Mai 2019

Metz 02

Metz 028Eigentlich wäre viel mehr Zeit nötig gewesen, um Metz besser kennenzulernen. Aber das kann man ja zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört zweifellos die Kathedrale Saint-Étienne. Diese wurde in den Jahren 1220 bis 1520 errichtet. Sie zählt zu den schönsten und größten gotischen Kirchenbauten in Frankreich. 6500 m² von verschiedenen Künstlern gestaltete Buntglasfenster machen sie zur „Laterne Gottes“.Metz 032Metz 036Metz 038Trutzig dagegen wirkt die Evangelische Stadtkirche, Temple Neuf. Das ist auch nicht verwunderlich, wurde sie doch für die protestantischen Reichsdeutschen errichtet, die nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1871/72 in die Stadt strömten. Auf der Île du Petit-Saulcy gelegen und von der Mosel umflossen, ist sie ein beliebtes Postkartenmotiv.Metz 069Metz 073

Verfasst von: eleucht | 29. Mai 2019

Metz 01

Dieser unterkühlte Mai hat uns dann ja doch noch mit ein paar schönen sonnigen Tagen überrascht. Also das recht kurze Zeitfenster genutzt, die Koffer gepackt, ein Hotel gebucht und losgefahren. Metz 012Das letzte Stück des Weges führte über französische Autobahnen. Tempolimit 130 km/h, bei Regen 110 km/h. Was nach den Worten unseres Verkehrsministers ja gegen den gesunden Menschenverstand ist. Man mag es glauben oder nicht, aber ohne Raser, Drängler, Lichthupen, riskante Fahrspurwechsel und Bremsmanöver ist ein ganz und gar entspanntes Fahren möglich. Ein kurzer Halt an der Mautstelle, das abgezählte Geld eingeworfen und weiter ging‘s. Und schließlich ganz entspannt am Ziel angekommen. Metz 007Metz 023Das Ziel war Metz. Die Stadt mit circa 170.000 Einwohnern liegt an den Flüssen Mosel und Seille. Metz, die Hautstadt des Départements Moselle, war früher der Hauptort Lothringens, das inzwischen zur Region Grand Est gehört. Metz 067In aller Bescheidenheit präsentieren sich die Gebäude der Post und des Bahnhofs. Metz 001 PosteMetz 005Frühlingshaft zeigt sich der Place de la République im Sonnenschein. Metz 063Metz 015Metz 016Metz 080

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