Verfasst von: eleucht | 27. Juni 2017

(Keine schrägen) Vögel

IMG_9784Die Dohle folgt der Einladung zum Fast Food. Für wen sonst hat jemand den gut gefüllten Becher zurückgelassen?IMG_9787IMG_9800Die Amsel hat ein Stückchen einer Eiswaffel erbeutet und lässt es sich schmecken.

IMG_9807Zwiegespräch

IMG_9811Schlafen oder brüten? Das ist hier die Frage.

Verfasst von: eleucht | 26. Juni 2017

Kornblumenblau

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Verfasst von: eleucht | 25. Juni 2017

Stunde der Klassik

Verfasst von: eleucht | 24. Juni 2017

Im Schatten der Burg

IMG_9653Der alte Schlossturm erhebt sich sich hoch über das fränkische Bad Berneck. Die Uhr auf der Spitze zeigt den Menschen die Zeit an. An einem sonnigen Wochenende im Mai wird sie zurückgedreht, ins 15. Jahrhundert. Viel Volk hat sich auf den mühsamen Weg, der den Berg hinauf zur Burg führt, gemacht. In den Wäldern rund um die Burg kampieren Ritter und anderes kriegerisches Volk. Über den Feuern köcheln leckere Speisen. Zumindest verspricht das der würzige Duft, der in er Luft liegt.IMG_9636IMG_9649IMG_9652

Eine Menge hochwohlgeborener Herrschaften hat sich auf der Burg, oder was davon übrig geblieben ist, eingefunden, um dem König zu huldigen, Steuern und den Zehnt für die Kirche einzutreiben und Pläne zu schmieden. So manch ein säumiger Zahler muss zur Strafe an den Pranger. Das mittelalterliche Äquivalent zum Shitstorm. Der Arme musste dann auch jede Menge unappetitlicher Dinge über sich ergehen lassen.

Der Klerus, in Person des beleibten Kirchenmannes nicht zu übersehen, spielte in der Geschichte eine nicht unwesentliche Rolle, dafür blieb den Mächtigen in dieser Runde ein Donald Trump erspart. Zweifellos ein unschätzbarer Vorteil, um der Geschichte ihren Lauf zu lassen und sie nicht zurückzudrehen.IMG_9651IMG_9657IMG_9673IMG_9684IMG_9681IMG_9686IMG_9687

Verfasst von: eleucht | 22. Juni 2017

Sommerlich

Impressionen aus Franzensbad IMG_9792IMG_9779IMG_9793IMG_9795IMG_9797

Verfasst von: eleucht | 21. Juni 2017

Abendstimmung

IMG_9777Wolken brodeln am Himmel. Sie ballen sich zusammen und vertreiben die Sonne aus dem Tag. Letztes Licht bahnt sich einen Weg durch Wolkenlöcher in die Welt. Ein Hoffnungsschimmer und ein Versprechen des neuen Tages, der kommen wird. Hinter den Wolkengebirgen verbergen sich Blitz und Donner. Irgendwo. Nicht hier. Fernes Grollen lässt die Luft vibrieren.

Ich schreibe Worte in den Abendwind und sehe sie davonwehen. Sie glühen in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne. Worte der Liebe, die den Sternenhimmel überstrahlen. Sie verwandeln sich des Nachts in Träume und fallen als Sternschnuppen vom Firmament. Manchmal sind sie ausgebrannt, manchmal noch voller Glut. Ich wünschte, sie kehrten am Morgen als Kuss, der mich weckt und mir den Tag versüßt, zu mir zurück.

Verfasst von: eleucht | 18. Juni 2017

Stunde der Klassik

Klassischer Klassiker

Verfasst von: eleucht | 17. Juni 2017

Sonnige Wege

IMG_9754Auf einsamen Wegen, die im Sonnenlicht glühen, folgen die Schritte dem Flügelschlag des Schmetterlings. In der Glut des Sommers schmilzt die Wirklichkeit zu einem Kaleidoskop unwirklich anmutender Farben. Das Einhorn flieht dem Licht und den Menschen und ruht im Schatten, die Worte versiegen.IMG_9753

Gleißendes Sonnenlicht webt mit Träumen durchwirkte Schleier, die Unwirkliches greifbar erscheinen lassen. Ein leichter Windhauch verfängt sich im Netz der Spinne und kühlt für einen Augenblick die Glut meiner Haut.IMG_9706

Sonnenstrahlen tanzen zwischen Birken und spielen Sommer. Mit jedem Schritt bewege ich mich weiter von mir weg und kehre doch wieder zu mir zurück. Der Kreislauf des Lebens. Inmitten der Idylle fühle ich eine Leere, die sich mit dem Vagen, das die Zukunft verspricht, den Erwartungen, der Hoffnung und dem Ungewissen, das bienengleich von Blüte zu Blüte hüpft, nicht füllen lässt. Jenseits der Schleier, die die Wirklichkeit verklären, vollführen Elfen auf dem Gespinst der Sonnenstrahlen einen lustvollen Reigen. Ich vernehme ihr Lachen wie das Echo aus einer längst vergangenen Zeit.IMG_9707

Verfasst von: eleucht | 15. Juni 2017

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Katzen sind sehr leise Tiere, nicht nur beim Jagen und Anschleichen, sondern auch was ihre Kommunikation untereinander betrifft. Sie verständigen sich mit der Körper- und Duftsprache. Das einzige, was ich mitunter zu hören bekomme, wenn Mulder und Scully miteinander zu tun haben, ist Scullys Fauchen, wenn der Kater ihr mal wieder zu nahe kommt und sie ihre Ruhe haben will.

Die Kommunikation mit Lauten haben sie mehr oder weniger von den Menschen übernommen. Schließlich wollen sie auf sich aufmerksam machen, und mit der Katzensprache funktioniert es den Menschen gegenüber nicht. Die Katzenlaute sind sehr vielfältig. Sie reichen vom energischen Miau über Gurren und Piepsen bis zum ganz leisen Schnurren. Und natürlich versteht ihr Mensch ganz genau, was sie von ihm wollen. Putzstunde 005x

Verfasst von: eleucht | 14. Juni 2017

„Roter Mond“ – Benjamin Percy

Roter Mond 001Es ist eine surreale Situation, in der sich Amerika befindet. Ein Virus verwandelt Menschen in Werwölfe, in Wesen, die jede Kontrolle über sich verlieren und zu blutrünstigen Monstern mutieren. Eine speziell für sie entwickelte Medizin soll sie sedieren. Doch diese Medizin beraubt sie gleichzeitig auch ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebensenergie. Viele Lykaner weigern sich, sie einzunehmen. Unentdeckt leben sie unter Menschen.

Die Gesellschaft ist tief gespalten, die Menschen und Lykaner stehen sich in Feindschaft gegenüber. Die Situation eskaliert, als lykanische Terroristen Flugzeuge in ihre Gewalt und zum Absturz bringen, nachdem sie Passagiere und Crew töteten. Weitere Anschläge lassen nicht lange auf sich warten.

Das ist die Stunde der Demagogen – auf beiden Seiten – um Menschen und Lykaner gegeneinander aufzuhetzen. Sollte diese Entwicklung jemandem bekannt vorkommen, so kann der davon ausgehen, dass der Autor das beabsichtigt hat.

Chase Williams ist der neue starke Mann im Land, der daran geht, das Amt des Präsidenten zu erobern. Rücksicht kennt er nicht, Skrupel genauso wenig. Ich bin mir bei der Charakteristik dieser Figur nicht sicher, ob der Autor die Ära Bush aufgearbeitet hat oder bereits Donald Trump vorwegnimmt. Die rücksichtslose, populistische Art und Weise, mit der Williams vorgeht, und sein Umgang mit Fakten, lässt auf Letzteren schließen.

Claire Forrester ist eine junge Lykanerin, deren Familie im Rahmen einer „Säuberungsaktion“ ausgelöscht wurde. Einzig ihr gelang die Flucht. Auf der sie den jungen Patrick Gamble kennenlernt. Der eher unauffällig lebende Junge wurde als einziger Überlebender der Flugzeuganschläge als nationaler Held gefeiert. Das Schicksal lässt die Wege der beiden immer wieder kreuzen, und sie wissen längst, dass sie etwas für einander empfinden, auch wenn sie auf unterschiedlichen Seiten stehen und gegensätzliche Ziele verfolgen. Sie beide aber eint der Wunsch nach einer besseren, friedlichen und gemeinsamen Zukunft, vor allem angesichts der apokalyptischen Zustände nach einem verheerenden Anschlag auf ein Kernkraftwerk, der weite Teile Amerikas unbewohnbar macht.

Die Grenze zwischen gut und böse, zwischen richtig und falsch verläuft nicht zwischen den verfeindeten Gesellschaften, sondern innerhalb dieser. Die Welt ist komplexer, als sie von den Demagogen dargestellt wird. Claire macht sich auf, den Anführer der Lykaner zu töten, um ein Ende der Auseinandersetzungen herbeizuführen. Balor, dieser lykanische Anführer, lebt und agiert unauffällig im Hintergrund und ähnelt in gewisser Weise Osama Bin Laden. Patrick schlägt auf der Suche nach seinem Vater eine militärische Laufbahn ein, und muss bald schon erkennen, dass dieser längst zu einem Opfer des Krieges geworden und zu einem Lykaner mutiert ist. Dessen Aufzeichnungen jedoch führen Patrick zu einem Medikament, das die Seuche stoppen kann. Doch ist es dafür nicht längst zu spät?

Großes Kino mit viel Action in einem Endzeit-Thriller, in dem sich jede Menge Bezüge zur Gegenwart finden.

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