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Bei Ausgrabungen nahe der niederländischen Stadt Leiden kommt einiges ans Tageslicht, das besser im Verborgenen geblieben wäre. Zumindest nach Ansicht der Kleriker. Die Dokumente, die unter anderem gefunden wurden, sind von einer Brisanz, dass sie die derzeitige Weltordnung zum Einsturz bringen könnten. Wie ernst es gewisse Leute meinen, dass diese Dokumente niemals öffentlich werden dürfen, wird dem Archäologen Peter de Haan und der Studentin Judith schnell bewusst. Gnadenlos werden sie gejagt, und die Jäger schrecken auch vor Mord nicht zurück.
Neben diesem Strang der Geschichte, der vordergründigen Haupthandlung, die für Spannung sorgt, erfährt der Leser eine Menge aus der Geschichte von Leiden und der dortigen Pieterskerk, zu der es offenbar eine Verbindung zu einem der Apostel Jesu gibt. In einem weiteren Erzählstrang, der die Grundlage für die Handlung bildet, geht es um den Briefwechsel zwischen Petrus und Judas und ihre Sicht auf die Arbeit von Paulus bei der Missionierung der Menschen. War das von Jesus wirklich so gewollt? Es entsteht dabei nicht nur der Eindruck, dass manches ganz anders verlaufen ist, als im kanonisierten Neuen Testament wiedergegeben. Kein Wunder also, dass es Kräfte gibt, die alles unternehmen, um diesen Briefwechsel in ihre Hände zu bekommen und für immer verschwinden zu lassen. Ein Thriller mit religiösem Hintergrund.









