
Kurz entschlossen habe ich mich am Samstag auf den Weg ins tschechische Skalná gemacht, um mir im mittelalterlichen Ambiente des Restaurants in der Burg Vildštejn, die mit Blick auf die Speisekarte ihren Namen nicht von ungefähr trägt, ein delikates tschechisches Neujahrsessen zu gönnen.



Auch dort liegt nur eine dünne Schneedecke wie bei uns. Der Schnee akzentuiert vor allem die architektonischen Formen der Häuser und der Burg, mehr nicht.

Der Teich unterhalb der Burg, in dem es im Sommer immer diese großartigen Spiegelungen gibt, ist zugefroren und wird von den Anwohnern entsprechend genutzt.

Es erwies sich als gute Entscheidung, den Trip gleich am Samstag zu unternehmen. Der Sonntag begann mit heftigem Schneefall und einer Meldung der NINA-Warn-App vor Glatteis. Mit steigender Temperatur konnte man verfolgen, wie der Schnee in Regen überging. Was unter den gegebenen Umständen zu extrem glatten Straßen führt. Mehrmals war schon die Sirene von Rettungs- und / oder Polizeifahrzeugen zu vernehmen gewesen. Unsere Region, das Erzgebirge sowie Franken bis runter zum Bayerischen Wald waren auf der Deutschlandkarte tiefrot gekennzeichnet. Da war es gut, nicht raus zu müssen. Und vor allem sicherer.
