Die unsterbliche Queen des Country, Dolly Parton, wird auf der ganzen Welt geschätzt und erfährt nach ihrem Tod größte Ehren. Selbst der große Orange im Weißen Haus versucht etwas vom Glanz, den Dolly Parton auch jetzt noch abstrahlt, abzubekommen, indem er KI-generierte Bilder, die ihn mit der Sängerin zeigen, teilt. Jedem dürfte der Ursprung dieser Bilder bekannt sein, weswegen die Peinlichkeit dieser Aktion kaum zu übertreffen ist. Aber wann hätte Trump so etwas auch nur im Geringsten gestört?
Eine besondere Ehre sollte Dolly Parton durch das „Dollyfest“ erfahren, ein Event, das zu ihrem 80. Geburtstag geplant war, bei dem sie natürlich auch selbst auftreten sollte. An zwei Wochenenden sollte in Nashville (wo auch sonst?) und in London die sechzig Jahre lange Karriere der Country-Queen gefeiert werden. Leider ist es dazu nicht mehr gekommen.
Das „Dollyfest“ wird nun aber doch stattfinden, und zwar 2027. Damit wird der große Traum von Dolly Parton doch noch wahr. So können Freunde, Musiker, Weggefährten und Fans auf der ganzen Welt trauern und feiern. Das dürfte ganz im Sinne von Dolly Parton sein, die kein reines Trauerfest wollte. Der Termin und das Line-up werden noch geklärt.
Ich erinnere mich noch, dass 1989, im letzten Jahr der DDR, das Trio-Album mit Dolly Parton, Emmylou Harris und Linda Ronstadt als Lizenzausgabe bei der staatlichen Plattenfirma Amiga erschienen ist, zwei Jahre nach der Originalfassung. Deswegen soll es jetzt ein Stück dieser drei Iconic Voices des Country zu hören geben, und zwar To Know Him Is To Love Him, live vorgetragen.
