Verfasst von: eleucht | 2. August 2017

„Robyn Hitchcock“

Robyn Hitchcock 001In einer gerechteren Welt wäre Robyn Hitchcock vielleicht ein Star. Oder hätte zumindest einen höheren Bekanntheitsgrad. Bei der schlicht „Robyn Hitchcock“ betitelten CD handelt es sich um sein 22. Studioalbum, das wahrscheinlich wieder nur von einem eher bescheidenen Kreis zur Kenntnis genommen werden wird. Auch wenn es von den Kritikern hoch geschätzt wird. Größere Popularität blieb Roby Hitchcock bisher verwehrt.

Robyn Hitchcock ist Brite. Was ich für erwähnenswert halte, da er dieses Album in Nashville produziert hat, wo er gerade lebt. Allerdings hat Nashville keinen großen Einfluss auf dieses Album gehabt. Lediglich in zwei Stücken hört man amerikanischen Hintergrund – „I Pray When I’m Drunk“ ist ein locker runter gespielter Rockabilly, in „1970 In Aspic“ jingeln Byrdsgitarren. Der Rest kann die Herkunft des Musikers nicht verleugnen, die Lieder sind britisch und retro, beeinflusst von Psychedelic und wecken die Erinnerung an die ganz frühen Pink Floyd. Insgesamt kommt die Musik mit dem feinen melodischen Gitarrenspiel eher unaufgeregt daher. Manchmal glaubt man, die Zeit wäre stehengeblieben, aber in diesen Momenten hört sich das sichtig gut an.

Verfasst von: eleucht | 1. August 2017

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Me and mouse 001Mulder tut es, Scully denkt gar nicht daran – ans Apportieren. Mit Begeisterung bringt Mulder die geworfene Maus zurück. Scully jagt hinter ihrem Ball her, fängt ihn und lässt ihn an Ort und Stelle liegen. Möge doch bitteschön der Mensch sich die Mühe machen, sich in Bewegung setzen, den Ball holen und noch einmal werfen.

Warum Katzen apportieren, lässt sich nicht schlüssig erklären. Eine mögliche Erklärung wäre, dass sie das tun, weil sie auch die Beute nach Hause schleppen, da ihre Menschen ja zu langsam zum Jagen sind. Ebenso gut kann es aber auch die Lust am Spielen sein und somit eine Aufforderung an den lieben Menschen, den Spaß doch bitte fortzusetzen. Es kann aber auch sein, dass sie es tun, weil sie sehen, dass sich ihr Mensch darüber freut und ihnen nichts mehr am Herzen liegt, als ihm eine Freude zu machen. IMG_9720

Verfasst von: eleucht | 31. Juli 2017

Summer Feeling

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Verfasst von: eleucht | 30. Juli 2017

Stunde der Klassik

Verfasst von: eleucht | 29. Juli 2017

Die Welt zu meinen Füßen

Ein kleines Stückchen wuchernde Wildnis, das dem Ordnungswahn der Hausmeisterdienste etc. noch nicht zum Opfer gefallen ist. Ein Stückchen Lebensraum für allerlei kleines Getier. Eine kleine Welt zu meinen Füßen. Sichtbarestes Zeichen sind die Schmetterlinge, die vergnügt von Blüte zu Blüte flattern. Grashüpfer und Heuschrecken springen mir in großer Zahl vor die Füße und auf Blüten und zwischen Stängeln und Halmen herrscht ein reges Treiben. IMG_0094IMG_0103IMG_0108IMG_0115IMG_0118IMG_0119

Verfasst von: eleucht | 27. Juli 2017

„Am Horizont die Freiheit“ – Jorge Molist

Horizont 001Ein opulentes, farbenprächtiges Mittelalterpanorama, das alle Elemente eines Spannung versprechenden Abenteueromans enthält – Entführung, Galeeren, Piraten, Sarazenen, Schlachten, Inquisition, Bücher und nicht zuletzt die Liebe.

Als Kind muss der junge Joan den Überfall von sarazenischen Piraten auf sein Heimatdorf miterleben, während dem sein Vater den Tod findet und seine Mutter und Schwestern entführt und als Sklaven verkauft werden. Er und sein jüngerer Bruder kommen auf Geheiß des geistlichen Oberhaupts der Gemeinde nach Barcelona in die Obhut der Kirche. Joan hatte geschworen, seine Familie aus der Sklaverei zu befreien. Doch schon in jungen Jahren gelingt es ihm, beseelt von Gerechtigkeitsgefühl und Freiheitsstreben, nur schwer, seine Gefühle und seinen Zorn im Zaum zu halten. Was ihn oft genug in gefährliche und ausweglose Situationen bringt. Ihr Leben im Kloster müssen sich die beiden Brüder verdienen, so bald sie alt genug zum Arbeiten sind. Joan geht bei einem Buchhändler in die Lehre, sein Bruder Gabriel bei einem Glockengießer. Dabei lernt Joan die hübsche Anna, die Tochter eines Goldschmieds, kennen, in die er sich unsterblich verliebt.

Lange hat sich die Stadt Barcelona gegen den Einzug der Inquisition gewehrt. Doch die katholischen Majestäten Ferdinand und Isabella und der Papst erweisen sich am Ende als mächtiger. Mit der Inquisition zieht in Barcelona die Angst und das Denunziantentum ein. Der Willkür sind Tür und Tor geöffnet.

Als Joans Meister schließlich wegen des Besitzes und Druckes verbotener Bücher auf dem Scheiterhaufen landet, wird Joan zu vielen Jahren als Ruderknecht auf einer Galeere verurteilt. Dank seiner Klugheit und seiner Erfahrung mit Kanonen darf er bald schon die Ruderbänke verlassen. Sein Aufstieg in der Hierarchie des Schiffes ist verbunden mit der Erkenntnis, dass es keineswegs sarazenische Piraten waren, die sein Dorf überfallen haben, sondern niemand anders als die Soldaten des Schiffes, auf dem er sich befindet. Joan schwört dem Admiral der kleinen Flotte Rache – doch als er selbst gezwungen ist, während ihrer Fahrten genau solche Gräueltaten an unschuldigen Dorfbewohnern zu begehen, wird er begreifen müssen, dass die Welt komplizierter ist und sich nicht einfach in gut und böse, in gerecht und ungerecht einteilen lässt. Seine hochfahrende Art und sein unberechenbarer Zorn bringen schließlich sogar seine Liebe in Gefahr …

Dem Ende des Romans fehlt es dann etwas an Dramatik. Der Autor fügt die Handlungsstränge leicht durchschaubar zu einem Happy End zusammen. Das sei am Rande erwähnt. Dafür hat der Autor keine Mühen gescheut, jede Menge Recherchen anzustellen, um dem Leser ein wirklichgetreues Bild jener Zeit zu vermitteln, dem Leser die Gedanken- und Gefühlswelt der Menschen nahezubringen. Das ist ihm ausgezeichnet gelungen, sodass der Roman eine durchweg spannende und kurzweilige Lektüre ist.

Verfasst von: eleucht | 25. Juli 2017

Horses

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Verfasst von: eleucht | 23. Juli 2017

Stunde der Klassik

Nach Wagners „Walkürenritt“ am vergangenen Sonntag hier eine zeitgenössische Interpretation des Themas.

Verfasst von: eleucht | 21. Juli 2017

„My Song“ – Sophie Zelmani

My Song 001Manchmal sind Lieder leise. Man muss sie hören wollen, denn sie drängen sich nicht auf. Es sind Zustandsbeschreibungen, manchmal geflüstert, manchmal gehaucht, die oftmals einige Zeit brauchen, sich zu entwickeln und dann ein Eigenleben zu führen beginnen. Sophie Zelmani lebt auf einer Insel nahe Stockholm. Vielleicht braucht es diese Abgeschiedenheit, um Lieder zu schreiben, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Und trotzdem auch von dem Schmerz berichten, den das Leben und die Liebe bereiten, und von den Narben, die dabei manchmal zurückbleiben. Sophie Zelmani singt davon und sie tut das unaufdringlich. Als singe sie für sich selbst.

„I saw you appear in a side show / Just in time for your hearts glow /  And I knew that you could see / Me hearing the song written just for me.”
So singt sie im Titelsong der neuen CD. Kein großes Kino, kein Pathos, melancholische Süße oder süße Melancholie, akustische Instrumente. Am Ende auch ein Saxophon. Sophie Zelmani eben. Vielleicht vergeht die Zeit auf einer Insel nahe Stockholm tatsächlich langsamer. Eine schöne Vorstellung.

In Schweden ist sie ein Star, ein solcher ist sie auch mit leisen Liedern geworden. Man kann sicher sein, dass sie im Radio gespielt und die Leute sie hören werden.

Verfasst von: eleucht | 19. Juli 2017

Mr. Blue Sky

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, Hitze … Und ein bisschen Gute-Laune-Musik.

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