Verfasst von: eleucht | 20. September 2020

Musik, die Mut macht

Playing For Change heißt ein Projekt, in dem mit Hilfe eines mobilen Aufnahmestudios Musiker aus fünf Kontinenten Gemeinsamkeit demonstrieren, indem sie alle zusammen ihren Beitrag für einen Song leisten, ohne gemeinsam im Studio gewesen zu sein.

Man nehme je einen Kinderchor aus Afrika, Amerika und Europa, dazu einen erfahrenen Straßenmusiker aus New Orleans und einen Gitarristen aus dem Kongo und erhält eine Vorstellung davon, wie schön die Welt sein könnte. What a wonderful World wurde von George David Weiss geschrieben, der Text stammt von Bob Thiele. Weltweit bekannt wurde es durch seinen Interpreten Louis Armstrong, der es 1967 in der Zeit der Protestbewegung gegen den Vietnam-Krieg aufnahm und im gleichen Jahr der Öffentlichkeit vorstellte. Die Single erschien am 1. Januar 1968.

Verfasst von: eleucht | 14. September 2020

Meet Heinrich von Plauen

Die Schlossterrassen von Plauen nehmen langsam Gestalt an. Von der Plattform ganz oben nahe der neuen Berufsakademie hat man einen fantastischen Blick auf das Stadtzentrum. Allerdings wird der Ort immer wieder durch Vandalismus und Graffiti verunziert.

Geöffnet hatte auch mal wieder das Konventsgebäude, in dem im Sommer gelegentlich kulturelle Ereignisse stattfinden. Das Gebäude, das im 2. Weltkrieg zerstört und ab 2006 nach historischen Vorlagen restauriert wurde, geht zurück auf den Deutschen Orden, der im Jahr 1244 im Schatten der Johanniskirche eine Komturei errichtete.

Nun hängt hier der Himmel nicht voller Geigen, sondern voller Lampen. Wie ein Sternenhimmel. An manchen Stellen ist noch die historische Bausubstanz zu sehen.

Einem Date mit Heinrich von Plauen stand also nichts mehr im Wege. Dass er sich hinter einer Glasscheibe befindet, hat ausnahmsweise einmal nichts mit Corona zu tun. In diesem magischen Licht, in dem er sich dem Publikum präsentiert, wirkt der ehemalige Großmeister des Deutschen Ordens wie eine überirdische Erscheinung. Sonntag war Tag des offenen Denkmals und somit wieder eine guten Gelegenheit, in die Vergangenheit der Heimat abzutauchen.

Verfasst von: eleucht | 13. September 2020

Musik, die Mut macht

Playing For Change heißt ein Projekt, in dem mit Hilfe eines mobilen Aufnahmestudios Musiker aus fünf Kontinenten Gemeinsamkeit demonstrieren, indem sie alle zusammen ihren Beitrag für einen Song leisten, ohne gemeinsam im Studio gewesen zu sein.

John Lennons Traum von einer besseren Welt ging seit seinem Erscheinen 1971 um die Welt und wurde zu einem wahren Klassiker. Das Projekt Playing for Change – Song around the World – ist also geradezu dafür prädestiniert, Imagine von Musikern aus aller Welt interpretieren zu lassen. Die Aufnahmen begannen 2010, die Produktion dauerte alles in allem etwa ein Jahr. Sie erschien mit dem Segen und der tatkräftigen Unterstützung von Lennons Witwe Yoko Ono. In dem Video finden auch Aufnahmen von John und Yoko Verwendung.

Verfasst von: eleucht | 10. September 2020

„Die Sprache der Dornen“ – Leigh Bardugo

Leigh Bardugo hat mit dem GrishaVerse ihr eigenes Universum erschaffen, in dem ihre Romane spielen und in dem ihre Helden agieren. In dem vorliegenden Band „Die Sprache der Dornen“ schafft sie nun sogar eine eigene Märchen- und Sagenwelt für ihr Fantasy-Universum. Das sind Geschichten, die man sich vielleicht des Nachts am Lagerfeuer erzählt, es sind Märchen, die Großeltern und Eltern ihren Enkeln und ihren Kindern vor dem Einschlafen erzählen, es sind geheimnisvolle Sagen von ungewöhnlichen und zauberhaften Wesen und von Magie. Jedoch nicht aus unserer Welt, sondern aus der von Ravka.

Das ist die Geschichte vom Dornenwald, in dem ein gefährliches Monster sein Unwesen treibt und alljährlich seine Opfer fordert. Wird es der unscheinbaren und ungeliebten Ayama gelingen, das Biest mit ihren Geschichten zu besänftigen und das Königreich zu retten?

In der längsten Geschichte des Bandes treffen Meerjungfrauen, die mit ihren Liedern Magie wirken, und an Land lebende Menschen aufeinander. Ein großes magisches Werk soll den jüngsten Prinzen zum König machen. Aber wird Ulla, der magischen Seejungfrau, das Unmögliche, Feuer und Wasser zu vereinen, gelingen? Und wem gilt die Liebe des Prinzen wirklich?

Die verschiedenfarbigen Seiten des Buches sind mit hochwertigen Grafiken künstlerisch gestaltet und wecken die Erinnerung an die Märchenbücher der Kindheit.

Verfasst von: eleucht | 7. September 2020

Vorwärts in die Vergangenheit

Die dicken Mauern der Burg zu Mylau haben in den Jahrhunderten ihrer Existenz schon vielen Unbilden standgehalten. In der Gegenwart sollten sie doch auch stark genug gegen ein kleines Virus sein, oder? Tun sie natürlich nicht. Aber die Burg Mylau entführt die Besucher wenigstens an einem Wochenende für eine Weile in das Mittelalter. Die Entfernung in dieses Zeitalter scheint aus heutiger Sicht gar nicht so groß, glaubten doch auch damals viele Menschen an Hexenspuk und den Okkultismus selbsternannter erleuchteter Geheimbünde.

Burg Mylau ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen in Sachsen. In ihrem Schatten und Schutz entstand der Markt Reichenbach. Errichtet wurde die Burg Ende des 12. Jahrhunderts während der Ostkolonisation unter Kaiser Barbarossa. In das von Slawen dünn besiedelte Gebiet kamen fränkische Siedler.

Franken fehlten auch am vergangenen Wochenende nicht, als viele Besucher auf der Burg in die Vergangenheit reisten und sich an Gauklern, Rittern und Schildknappen, Edelleuten, Handwerkern, Knechten, und Händlern erfreuten. Auch der eine oder andere Regenschauer tat dem Spaß keinen Abbruch. Das Gelände in der und um die Burg ist groß genug, um den Anforderungen an die derzeitigen Hygieneregeln zu genügen. Wir wollen doch keine Corona-Viren ins Mittelalter einschleppen. Die waren mit der Pest schon genug gestraft.

Aus Franken kamen auch die Musikanten, die mit Schalmeien, Dudelsäcken Trommeln und anderem Schlagwerk aufspielten, die Gruppe Grex Confusus aus dem Fichtelgebirge. Live-Musik im Mittelalter.

Verfasst von: eleucht | 6. September 2020

Musik, die Mut macht

Playing For Change heißt ein Projekt, in dem mit Hilfe eines mobilen Aufnahmestudios Musiker aus fünf Kontinenten Gemeinsamkeit demonstrieren, indem sie alle zusammen ihren Beitrag für einen Song leisten, ohne gemeinsam im Studio gewesen zu sein.

Die Straßen dieser Welt führen alle zu einem Ziel, zu einem Zuhause. Für John Denver ist diese Heimat in den Blue Ridge Mountains zu finden, dem Himmel nahe in West Virginia. Die Heimat, der Ort, zu dem wir gehören. Wir mögen so manche Landstraße schon entlanggefahren sein und dabei haben wir sicher auch schon mal dieses Lied von John Denver gehört. Jeder hat seine Heimat an einem anderen Ort, aber für jeden hat sie die gleiche Bedeutung. Take me home, country roads …

Verfasst von: eleucht | 1. September 2020

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

Wenn zwei Katzen zusammenleben, dann gehen sie oft getrennte Wege. Dabei lassen sie sich aber nie so ganz aus den Augen. Wenn eine der beiden etwas entdeckt oder etwas Interessantes tut, ist die zweite meistens schnell zur Stelle. Die Neugier siegt. Da sind die Katzen den Menschen nicht unähnlich. Auch wenn ein Spielzeug wochen- oder monatelang unbeachtet herumliegt, sobald eine Katze sich damit beschäftigt, wird es auch für die andere ganz plötzlich wieder interessant.

Es ist bei den Katzen wie bei den Menschen; wenn jemand plötzlich seinen Kopf dreht und etwas interessiert ansieht, dann tun ihm das viele, die in seiner Nähe stehen, nach.

Verfasst von: eleucht | 30. August 2020

Musik, die Mut macht

Playing For Change heißt ein Projekt, in dem mit Hilfe eines mobilen Aufnahmestudios Musiker aus fünf Kontinenten Gemeinsamkeit demonstrieren, indem sie alle zusammen ihren Beitrag für einen Song leisten, ohne gemeinsam im Studio gewesen zu sein.

Heute geht es – musikalisch – auf die Baumwollfelder auf der ganzen Welt. Cotton Fields ist ein Klassiker der amerikanischen Folkmusik, der aus der Feder des Bluesmusikers Lead Belly stammt. Es gibt bestimmt nicht viele Songs, die öfters gecovert wurden. Playing For Change fügt der illustren Liste großartiger Musiker eine weitere Version hinzu. Hier finden Dixieland, Folk, Country und Blues zusammen, der japanische Trompeter Takuyo Kuroda trägt seinen Teil dazu bei. Der Spaß, den Musik machen kann, ist den beteiligten Künstlern deutlich anzusehen.

Verfasst von: eleucht | 26. August 2020

Spätsommerimpressionen aus dem Kaiserwald

Der erste Sturm fegt gerade durch das Land, kündet den Herbst an. Die extreme Hitze der letzten Wochen ist längst einer angenehmen Frische gewichen. Der Sommer liegt in seinen letzten Zügen, aber er verspricht noch eine angenehme Zeit. Hier sind ein paar Impressionen aus dem böhmischen Kaiserwald, dem Hochmoor in Kladská.

Verfasst von: eleucht | 24. August 2020

Urlaubsliebe

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Die Pause währte lange, viel zu lange. Die Pause im Schreiben meine ich. Sie dauerte länger als geplant und länger als gedacht. Der Gründe dafür gibt es mehrere. Und dann kam noch eine ausgewachsene Schreibblockade dazu.

Nun gibt es Neues aus meinem Schreibzimmer zu berichten. Ein Anfang ist gemacht. Und da geht es gleich noch einmal in den Urlaub, auch wenn für die meisten die Urlaubszeit jetzt zu Ende gehen dürfte. Vielleicht findet sich ja etwas Zeit für Lektüre. Mit dem vorliegenden Band kann man noch ein bisschen in Urlaubs- und anderen Gefühlen schwelgen. Um Urlaubslieben geht es in der dreibändigen Anthologie „Heiße Sommer und Urlaubslieben“ aus dem Textgemeinschaft-Verlag.

In Band 2 findet sich meine Kurzgeschichte „Die Prinzessin und der Cowboy“. Wenn Gegensätze aufeinandertreffen – Stadt und Land, Oberflächlichkeit und Empathie – kann das gut gehen? Kann daraus vielleicht sogar so etwas wie Liebe entstehen? Eins ist klar, es ist nicht einfach, wenn zwei unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. Die Missverständnisse, die dabei entstehen, sind groß. Die Frage ist, sind sie unüberbrückbar?

Die Autoren und Autorinnen – letztere sind in der Überzahl – zeigen viele Nuancen zum Thema Urlaubsliebe, vom Flirt bis zur großen Liebe. Ein Happy End ist natürlich nicht immer garantiert. Aber das soll der Leser selbst erfahren. Die Anthologie gibt es als Buch oder eBook.

 

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