Verfasst von: eleucht | 24. Dezember 2019

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen meinen Freunden, Lesern und denen, die heute zufällig vorbeikommen, ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest. Habt eine schöne Zeit, die losgelöst ist vom Alltag, und bewahrt dieses Gefühl bis ins neue Jahr.IMG_6894

Verfasst von: eleucht | 22. Dezember 2019

Stunde der Klassik

Heute lassen wir in der Stunde der Klassik die Zwerge aufmarschieren. Die stammen aus den Lyrischen Stücken von Edvard Grieg, einer Sammlung von 66 Klavierstücken, die innerhalb von 33 Jahren in Heften erschienen sind. Manche sprechen bei dieser Sammlung von einer Art Tagebuch des Komponisten.

Verfasst von: eleucht | 18. Dezember 2019

„From Out Of Nowhere“ – Jeffe Lynne‘s ELO

Die CDs, über die ich schreibe oder die ich rezensiere, wurden von mir gekauft. Es gibt keinerlei geschäftliche oder anders geartete Beziehungen zu Künstlern, Agenturen, Platten- oder Vertriebsfirmen.

ELO 001Das Raumschiff auf dem Cover der CD hebt wieder ab, Jeff Lynne sieht aus wie immer und Jeff Lynne klingt wie immer. Natürlich tut er das. Alles was Jeff Lynne in die Hand nimmt, klingt nach ihm. Und eigentlich möchte man auch gar nichts anderes hören als Jeff Lynne auf der Suche nach dem perfekten Popsong. Wenn er sich in „Time Of Our Life“ daran erinnert, wie er mit dem Electric Light Orchestra Wembley rockte und 60.000 jeden seiner Songs begeistert mitgesungen haben, dann weiß man, das sind Melodien für die Ewigkeit. So gibt es auch auf dem aktuellen Album keine Überraschungen, eher bewährtes Material, wie die obligatorische Ballade mit George-Harrison-Gitarre „Losing You“, einen mit Synthies weichgespülten Rock‘n‘Roll („One More Time“) und den Roy-Orbison-Gedächtnis-Song „Goin‘ Out On Me“. Die frühere „Evil Woman“ ist nun eine „Sic-Fi Woman“. Dazu jede Menge Songperlen, die man ähnlich schon auf früheren ELO-Alben gehört hat. Aber will man von Jeff Lynne wirklich etwas anderes hören als den typischen ELO-Sound, selbst wenn man weiß, dass er sich in seiner Melodieseligkeit wiederholt? Aus dem sprichwörtlichen Nichts ist dieses Raumschiff sicher nicht gekommen, es war schon immer da, vor allem sein Sound in unseren Ohren. Dass sein „Songbird“ nach langer Zeit wieder zu ihm nach Hause gekommen sei, singt Jeff Lynne am Ende des Albums. Mögen die beiden noch lange zusammenbleiben und so großartig singen.

Verfasst von: eleucht | 16. Dezember 2019

The Cat Files – Neues von Mulder und Scully

IMG_6869Katzen mögen den leisen Klang von Glöckchen aus Spieluhren. Für sie (und sicher die meisten Menschen) klingen sie sehr lieblich. Die meisten Obertöne dieser Glöckchenklänge können Menschen gar nicht vernehmen, Katzen schon. IMG_6870Beim leisen Klang von Winter Wonderland aus der Spieluhr können Mulder und Scully entspannen. Wobei es vor allem die hohen und leisen Töne sind, die sie lieben. Die Melodie spielt dabei weniger eine Rolle. IMG_6874

Verfasst von: eleucht | 15. Dezember 2019

Stunde der Klassik

Den zweiten Satz aus Schuberts Trio in Es-Dur für Piano, Violine und Violincello verwendete der Star-Regisseur Stanley Kubrick neben anderen klassischen Werken in seinem Kostümfilm „Barry Lyndon“. Kubrick ist ja bekannt dafür, einige seiner Filme mit klassischer Musik zu unterlegen, man denke nur an „Odysee im Weltraum“.

Verfasst von: eleucht | 12. Dezember 2019

„Das Gold der Krähen“ – Leigh Bardugo

Die Bücher, über die ich schreibe oder die ich rezensiere, wurden von mir gekauft. Es gibt keinerlei geschäftliche oder anders geartete Beziehungen zu den Verlagen, Verlagsgesellschaften oder Autoren. Krähen 001Die Straßen von Ketterdam in dem Fantasyland Kerch sind ein gefährliches Pflaster. Und genau auf diesem ist Kaz Brekker zu Hause. Er trägt den Spitznamen Dirtyhands nicht ohne Grund. Zusammen mit einem Trupp speziell ausgesuchter Freunde mit ganz besonderen Fähigkeiten erledigt er einen fast unmöglichen Auftrag für den reichen und korrupten Krämer Jan van Eck, der alle bis weit über die Grenzen des Machbaren führt. Nicht nur einmal riskieren sie dabei ihr Leben. Eine millionenschwere Belohnung wird ihnen in Aussicht gestellt. Und dann stehen sie am Ende mit leeren Händen da. Sie wurden verraten und betrogen. Das war in aller Kürze der Inhalt des Romans „Das Lied der Krähen“, der mit dem wohl längsten und schlimmsten Cliffhanger aller Zeiten endete. Gelesen in einer Zeit vor dem Start dieses Blogs.

Klar war nur eins, Kaz Brekker und seine Freunde würden sich das nicht gefallen lassen. Gerade Kaz ist niemand, der einen Verrat so einfach hinnehmen würde. Dafür ist er selbst viel zu skrupellos und eine schillernde Figur im Verbrechermilieu von Ketterdam. Sein Racheplan ist fast perfekt – er würde Jan van Eck und dessen willfähriges Gefolge endgültig zerstören. Und dazu ist ihm kein Mittel zu schmutzig.

Doch Jan van Eck scheint Kaz Brekker wieder mal einen Schritt voraus zu sein, und er scheut dabei nicht einmal davor zurück, sich mit den schlimmsten Verbrechern von Ketterdam einzulassen. Kaz Brekker und seine Gefährten müssen ein weiteres Mal um ihr Leben fürchten. Sie alle verbindet mehr als nur Treue und Gehorsam. Sie haben ein gemeinsames Ziel und Pläne für die Zukunft.

Kaz Brekker, der aus den finstersten Winkeln von Ketterdam kam und zu einem der gefährlichsten Gangsterbosse aufstieg, ist der Held dieser Fantasysaga. Kaz Brekker hat gelernt in den Straßen von Ketterdam, in Rückblenden wird noch einmal seine Vergangenheit beleuchtet und gezeigt, was ihn zu den Menschen gemacht hat, der er ist. Schlimmer noch und skrupelloser sind jedoch die nach außen so ehrbaren Menschen. Leigh Bardugo beschreibt ihre „Helden“ – die guten und die bösen – mit so viel Herzblut, das man ganz einfach mitfiebert. Dabei entwirft sie eine großartige Fantasywelt, in der es jede Menge Magie und viele zauberhafte Wesen gibt.

Kaz Brekker und seine Gefährten gehen in ihrem Rachefeldzug ein großes Risiko ein, das sie alle zu vernichten droht. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als alles auf eine Karte zu setzen. Sollen die wahren Bösen hinter der Maske der Wohlanständigkeit ein weiteres Mal triumphieren?

Die Autorin entwirft ein plastisches Bild der Welt von Kerch und Ketterdam, sie beschreibt Dinge und Geschehen sehr ausführlich und gibt ihren Figuren sehr viel Tiefe. Man folgt dem Geschehen mit nie nachlassender Spannung. Für mich zwei der besten Fantasyromane überhaupt.

Verfasst von: eleucht | 9. Dezember 2019

Weihnachtsmarktimpression

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Verfasst von: eleucht | 8. Dezember 2019

Stunde der Klassik

Auf denn zum fröhlichen Jagen. Aus dem „Freischütz“ von Carl Maria von Weber gibt‘s hier und jetzt den „Jägerchor“ zu hören. Und der hat etwas Mitreißendes an sich. Vielleicht das Richtige an einem trüben, grauen und verregneten Sonntag wie diesem. Interpreten sind der Chor und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Verfasst von: eleucht | 6. Dezember 2019

Weihnachtsmarkt und Sonnenschein

Marienbad Dezember005Der Weihnachtsmarkt vor den Kolonnaden im tschechischen Marienbad liegt in beinahe frühlingshaftem Sonnenschein. Die Luft ist winterlich kalt, ein weihnachtlicher Duft liegt in der Luft, es wird köstlicher Glühwein verkauft. Und die geschmückte Tanne erinnert daran, dass wirklich bald Weihnachten ist. Marienbad Dezember008Marienbad Dezember011Marienbad Dezember006Marienbad Dezember014Die beiden warten vielleicht auch auf einen reichlich gedeckten Tisch.

Verfasst von: eleucht | 5. Dezember 2019

Party in Wolkenkuckucksheim

WKHHe, du! Cheers! Let the party going on. Die Gläser frisch gefüllt mit perlendem Champagner. Das Morgen kann warten. Der Morgen ist noch weit. Du bist das strahlende Zentrum in deinem Universum, umkreist von den ewig gleichen Satelliten, die nicht erkennen, dass dein Leuchten nur der Widerschein vom Spotlight an der Decke ist. Man bewegt sich leichtfüßig im Tanzschritt, die Titanic-Rockband spielt den Blues von der letzten Gelegenheit. The show must go on. Komme da, was da wolle. Mach die Schotten dicht, zieh die virtuellen Mauern hoch und die richtigen aus Stein gleich noch dazu, bevor die Wirklichkeit in dein Bewusstsein dringt. Verschließ die Augen vor den Zombies, die um dein Haus herumschleichen und nur Dreck, Tod und Verwesung hinterlassen. Projiziere deine Wünsche in den Schein der Kerzen auf dem Kamin und sieh, wie Einhörner schattengleich durchs Zimmer schweben und Elfen süß die Flöte blasen. Himmlisch, ihre Melodien. Der Zuspruch der Deinen ist dir gewiss. Das ist er immer.

Draußen warten die, die mit den Wölfen heulen. Fingernägel kratzen mit durchdringendem Ton an Wänden. Verschließ Augen und Ohren. Du siehst nicht, was du nicht sehen willst, du hörst nicht, was du nicht hören willst. Du traust nur deiner eigenen Glückseligkeit. Mit geschlossenen Augen wirst du nicht erkennen, wie die Flut steigt und steigt und vielleicht bald über deine Mauer schwappt …

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