Verfasst von: eleucht | 31. Juli 2018

Wasser

Pirk 014Wasser und ein schattiges Plätzchen – die ideale Kombination in dieser heißen Periode des Jahres. Pirk 003Es ist noch gar nicht so lange her, dass Wassermassen während des letzten großen Unwetters unkontrolliert auf die Erde stürzten und massiven Schaden anrichteten. Über die Bundesstraße, die wochenlang unbefahrbar und voll gesperrt war, rollt inzwischen wieder der Verkehr. Restarbeiten an einer Brücke werden noch ausgeführt, der Verkehr wird einspurig mit Ampel daran vorbei geleitet. So manche kleine Ortsverbindungsstraße ist noch immer unpassierbar. Pirk 009Pirk 020Auch noch gesperrt ist die Bahnstrecke Richtung Tschechien zwischen Oelsnitz und Adorf. Ende August soll ein Gleis der zweigleisigen Strecke wieder befahrbar sein. Mit der Wiederinbetriebnahme des zweiten Gleises wird im Frühjahr des nächsten Jahres gerechnet. Pirk 002Die Talsperre Pirk, Badeparadies und Naherholungsgebiet, ist noch gut gefüllt und ein guter Ort, um der gnadenlosen Sonne für eine Weile zu entfliehen. Nichts erinnert mehr daran, wie die Wassermassen am Tag des Unwetters durch die Durchlässe an der Staumauer brachen, um Wasser abzulassen, da die Talsperre überzulaufen drohte, was zu weiteren Überschwemmungen geführt hätte. Pirk 017Pirk 010

Verfasst von: eleucht | 29. Juli 2018

Stunde der Klassik

Am Freitag konnte das großartige Schauspiel der längsten Mondfinsternis bewundert werden. Das Nachtgestirn hüllte sich in gefährlich anmutendes blutrotes Dunkel. Da mag es gar nicht so abwegig erscheinen, dass auch der Mars in der Nähe des sich verfinsternden Mondes zu sehen war. Auf einem sehr erdnahen Punkte seiner Umlaufbahn war er ausgezeichnet zu sehen. Er funkelte ebenso blutrot am schwarzen Firmament. Der Mars kündet von nichts Gutem, er gilt als „Bringer of War“. Als solchen bezeichnet ihn auch Gustav Holst in seinem Werk „The Planets“. Hier interpretiert von Emerson Lake & Powell.

Warten wir auf den Aufgang der Venus, die uns den Frieden bringt.

Verfasst von: eleucht | 27. Juli 2018

„Die Blutkönigin“ – Sarah Beth Durst

Die Bücher, über die ich schreibe oder die ich rezensiere, wurden von mir gekauft. Es gibt keinerlei geschäftliche oder anders geartete Beziehungen zu den Verlagen, Verlagsgesellschaften oder Autoren. Blutkönigin 001Die Autorin hat nach eigener Aussage schon als Zehnjährige damit begonnen, Welten zu entwerfen. Eine davon erweckt sie in diesem Roman zum Leben. Obwohl diese High Fantasy nicht unbedingt zu meiner Lieblingslektüre zählt, hat mich dieser Roman, bei dem es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt, durchweg begeistert und gefesselt. Ich bin sicher, man wird noch von so mancher Fantasiewelt dieser Autorin hören.

Die Welt von Aratay ist eine Waldwelt, die Menschen richten sich auf den Ästen riesiger Bäume ein. Dort entstehen Dörfer und Städte, die auf verschiedenen Wegen miteinander verbunden sind. Geschaffen werden diese Bauwerke sowie die ganze Natur und Umwelt von Elementargeistern. Diese Feuer-, Wasser-, Eis-, Erd- und Luftgeister leben in Symbiose mit den Menschen. Gezwungenermaßen. Denn eigentlich trachten die Geister danach, die Menschen zu töten. Auf der anderen Seite wollen sie Dinge erschaffen – kunstvolle Bauwerke, Kunstwerke, Paläste und dergleichen. Es bedarf großer geistiger und magischer Anstrengung, all die Geister des Landes, die großen und die kleinen, die gefährlichen und die harmlosen, im Zaum zu halten. Dies ist Aufgabe der Königin. Sie wird von den Geistern höchstselbst aus einer großen Anzahl Kandidatinnen erwählt. Mädchen, die in der Lage sind, Verbindung mit den Geistern aufzunehmen, werden im ganzen Land gesucht und auf Akademien geschickt. Dort lernen sie ihre Kräfte richtig einzusetzen. Die talentiertesten Schülerinnen werden von speziellen Meistern zu weiterer Ausbildung ausgewählt und auf die Herausforderungen einer zukünftigen Thronanwärterin vorbereitet.

Daleina, die Hauptfigur des Romans, zählt keineswegs zu begabtesten Schülerinnen. Ihre magischen Fähigkeiten sind schwach, ihr gelingt es kaum die Geister zu beschwören und ihnen ihren Willen aufzuzwingen. Was von einer zukünftigen Königin erwartet wird. Dafür ist sie klug und gewitzt und weiß sich in fast allen Lebenslagen zu helfen – sie entdeckt für sich eine andere Art, mit den Geistern umzugehen.

Ven ist einer der großen Meister. Er war einst der Geliebte der amtierenden Königin. Als er in Ungnade fiel, wurde er verstoßen. Doch noch immer dient er im Geheimen der Königin als willfähriges Werkzeug. Er erkennt die außergewöhnlichen Fähigkeiten Daleinas und nimmt sich ihrer an.

Es ist kein leichter Weg, den sie von nun an beschreitet. Doch Daleina kommen Zweifel, mehr und mehr wird ihr klar, dass sie unmöglich zur Königin berufen sein kann. Während ihrer Ausbildung kommen sie hinter ein dunkles Geheimnis der Königin. Diese hat einen Pakt mit einem mächtigen Geist geschlossen, der für seine Dienste Opfer verlangt. Grausame Opfer. Daleina und Ven wissen, sie müssen handeln, für das Land und die Menschen.

Bei der großen Zeremonie, in der die Geister die neue Königin wählen sollen, kommt es zum Showdown. Am Ende ist alles ganz anders als erwartet – und es wurde viel Blut vergossen.

Manche Szenen in der Akademie wecken hin und wieder die Erinnerung an Harry Potter und die Schlachfelder, auf denen die Auseinandersetzungen mit den Geistern stattfinden, ließen mich an die Tribute von Panem denken, aber das tat dem Spaß an der Lektüre keinen Abbruch. Es sind nicht mehr als angenehme Reminiszenzen. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, plastisch und voller Leben, keiner von ihnen ist ohne Schwächen oder Fehler. Man kommt gerne wieder in die Baumwelt von Aratay.

Verfasst von: eleucht | 23. Juli 2018

Vogelbeerbaum

cofDer Vogelbeerbaum, auch bekannt als Eberesche, ist im Vogtland und dem Erzgebirge einfach allgegenwärtig. Sicher nicht nur da, aber hier hat man sogar ein Lied für ihn geschrieben, in dem es heißt: „Kann schinn’rn Baam gippt’s, wie dann Vuglbärbaam …“ Der Text stammt von dem sächsischen Förster und Mundartdichter Max Schreyer, bei der Melodie handelt es sich um ein österreichisches Volkslied.

Die auffälligen und leuchtend roten Früchte reifen, so heißt es, von August bis September. Alljährlich künden sie vom Kommen des Herbstes. Sie machen Laune auf die farbenfrohen Herbstmonate.

Bereits jetzt, scheinbar viel zu früh, säumen viele Bäume manche Straßen und sie hängen voller reifer, rot leuchtender Früchte. Aber der Herbst scheint noch weit, vielmehr haben wir jetzte erstmal eine neue Hitzewelle zu erwarten. Juni 2018 028

Verfasst von: eleucht | 22. Juli 2018

Stunde der Klassik

In diesen heißen Sommertagen etwas Easy Listening – das Amadeus Electric Quartett spielt Coverversionen von Popklassikern und gelegentlich auch etwas Klassik auf elektrisch verstärkten Instrumenten.

Verfasst von: eleucht | 18. Juli 2018

Skalná – Die Burg

Skalná 023Die Burg Wildštein im böhmischen Skalná wurde erstmals 1224 erwähnt. Sie steht auf einem Felsen, der über das Tal des Soosbaches aufragt. Dieser konnte früher angestaut werden, sodass die Burg von Wasser umgeben war. Skalná 003Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Burg verstaatlicht. Im Jahre 2000 ging sie zurück in Privatbesitz, 2001 wurde sie erstmals wieder öffentlich zugänglich. Skalná 009Skalná 013Skalná 012Vom Innenhof kommt man in einen Teil der Burg, in dem man die Ergebnisse mittelalterlicher (oder auch späterer) Gerichtsbarkeit sehen kann. Skalná 006Skalná 008Heute bietet die Burg ihren Gästen vor allem ausgezeichnete kulinarische Genüsse im historischen Ambiente zweier Rittersäle im gotischen Stil. Skalná 015Skalná 016

Verfasst von: eleucht | 15. Juli 2018

Stunde der Klassik

Die Harmoniefolge des Kanon in D-Dur des Nürnberger Barockkomponisten Johann Pachelbel hat Einzug in alle möglichen Musikstile gehalten – von der sowjetischen und russischen Nationalhymne über „Spick and Specks“ von den Bee Gees bis zu „Go West“ von den Village People und den Pet Shop Boys und „Don‘t Look Back in Anger“ von Oasis. Es finden sich noch unzählige Beispiele mehr. Ist es vielleicht das erste Musikstück des Crossover?

Es wird angenommen, dass Pachelbel das Stück für die Hochzeit von Johann Christoph Bach, dem älteren Bruder von Johann Sebastian Bach, geschrieben hat.

Verfasst von: eleucht | 9. Juli 2018

Extreme

Nach dem Unwetter 002Erst die Flut – dann wochenlange Trockenheit. Die Weiße Elster – nach dem Hochwasser in Plauen. Nach wochenlanger Trockenheit ist nur noch ein Bächlein zurückgeblieben. Das zweite Bild zeigt die Weiße Elster bei Oelsnitz. 20180708_071927

Verfasst von: eleucht | 8. Juli 2018

Stunde der Klassik

Alles so schön bunt hier, wie ein venezianischer Karneval. Rondò Veniziano – das italienische Orchester spielt Kompositionen, die dem Stil der Barockmusik nachempfunden sind.

Verfasst von: eleucht | 3. Juli 2018

Nymphaea

Die stille Schönheit der Seerosen Franzensbad 002Franzensbad 003Franzensbad 005

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