Man muss schon ziemlich suchen, ehe man in diesem trüben, vom Regen aufgeweichten Novembergrau, in das sich die ersten Maitage hüllen, die zaghaften Spuren des Frühlings entdeckt. Immerhin, sie sind da. Aber da, wo eine Sinfonie in Gelb und Blau mit roten Mohnakzenten auf dem Grün der Wiesen wogen sollte, erklingt nur ein zarter Akkord, in dem eine vom Winter verstimmte Saite mitschwingt.
Wenn aber die Wolkendecke aufreißt, was doch immer wieder vorkommt, entfaltet der Frühling durchaus seine Blütenpracht.





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