
Ja, wie schön, wir genießen in diesen Tagen das hochsommerliche Wetter mit Temperaturen um die 30 Grad Celsius – im heißen Osten jedenfalls –, derweil uns der Handel bereits mit Regalen voller Lebkuchen und weihnachtlichem Gebäck erfreut. Wer bekommt bei diesem Wetter (man spricht vom heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung) keinen Appetit auf Lebkuchen und Spekulatius? Aber he, wo, verdammt nochmal, bleibt der Glühwein???
Aber halt! Nicht so voreilig urteilen! Es kann ja sein, dass Weihnachten gar nicht mehr so weit ist.
Wie das geht? Indem man Weihnachten einfach mal vorzieht. Es soll niemand sagen, dass das gar nicht geht. Doch! Anhänger des kommunistischen Diktators und Putin-Freundes Nicolás Maduro dürfen sich freuen, Weihnachten in diesem Jahr schon am 1. Oktober feiern zu können. Das hat der Präsident von Venezuela per Dekret verfügt. Wer spricht bei solch erfreulichen Nachrichten noch von möglichem Wahlbetrug?
Es ist ja auch nicht so, dass Maduro dies zum ersten Mal tut, er ist da sehr flexibel. Während der Corona-Pandemie hat er Weihnachten schon einmal auf den 15. Oktober vorgezogen, im Jahr darauf auf den 4. Oktober.
Gut, wenn man dann schon mal vorsorgen kann und der Handel vorbereitet ist. Sind wir nicht alle ein bisschen Maduro? Also nichts wie los, decken wir uns mit Lebkuchen und Weihnachtsgebäck ein!

