Posted by: eleucht | 23. Februar 2025

Classic Rock Sunday

Kim Wilde galt Anfang der 80er-Jahre als britische Antwort auf Madonna und Cyndi Lauper, allerdings mit weniger schrillen Outfits. Ihr Kids in America wurde ein Welthit. Aber es gab auch noch andere Erfolge wie Cambodia und You Came, um nur zwei von ihnen zu nennen. 1988 erschien ihr Album Close. Ihr neues Werk erinnert daran, indem dem Titel ein R hinzugefügt worden ist, es nennt sich Closer. Musikalisch bewegt sich Kim Wilde, geborene Smith (ein Name, mit dem man sicher keine Karriere machen kann), auf gewohntem Terrain zwischen eingängigem Pop und Balladen, dazu gibt es ein Duett mit ihrem Freund Midge Ure, dem einstigen Sänger von Ultravox. Kim Wilde schreibt ihre Songs übrigens selbst zusammen mit Bruder Ricky Wilde.

Im neuen Video Trail of Destruction mutiert sie zu einer Art Harley Quinn, indem sie den Baseballschläger schultert. Sie weiß um den negativen Einfluss, den Social Media auf viele Menschen hat, und dass wir uns alle auf einem Pfad der Zerstörung befinden. Genau das thematisiert sie darin. Als politische Künstlerin versteht sich Kim Wilde dann aber doch nicht, sie ist nur klüger geworden, erklärt sie.


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