Verfasst von: eleucht | 9. April 2015

„Im Schatten der Kirchenburgen“

Kirchenburg 001Kirchenburgen wurden einst errichtet, um den Menschen in ihrer Umgebung neben der Möglichkeit zur Religionsausübung auch Schutz zu bieten. Aus diesem Grund waren sie von Verteidigungsanlagen wie Mauern, Türmen usw. umgeben. Zu finden sind diese Bauwerke vor allem in Franken, Südfrankreich und Siebenbürgen. Die Zeiten, in denen sie errichtet wurden, waren unruhig, geprägt von Verfolgung, Überfällen und Verschleppungen.

Was mag in ihren Schatten alles geschehen sein? Zehn Autorinnen und Autoren lüften den Mantel des Schweigens, den die Jahrhunderte über die Kirchenburgen und Wehrkirchen gelegt haben.

Man denkt bei Kirchenburgen unwillkürlich an das Mittelalter, die Pest, die Reformation und die damit verbundenen Religionskriege, an die Überfälle der Türken. Die Geschichten in diesem kleinen Band sind zeitlich aber sehr weit gefächert, vom Mittelalter führen sie über die Zeit des Zweiten Weltkriegs nahe an die Gegenwart und sogar darüber hinaus in eine ferne, lebensfeindliche Endzeit, in der die Menschen nicht mehr wissen, wozu die sakralen Bauten und Gegenstände einst dienten. Unbekannt, befremdlich und vor allem gefährlich ist die Welt jenseits der hohen, befestigten Kirchenmauern, die in diesem Fall nicht nur Schutz bieten, sondern die Menschen auch einsperren.

Es sind meist einfache Menschen, die Schwachen der Gesellschaft und die Verfolgten, die im Schatten der Kirchenburgen Schutz suchen und finden und am Ende doch vor der größten Herausforderung ihres Lebens stehen. Davon erzählen die Geschichten in dieser Anthologie aus dem Wunderwaldverlag.


Responses

  1. Merci! :-)


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