Verfasst von: eleucht | 7. Dezember 2016

Morgens

morgensWie eine Wolke hängt die Dunkelheit im Raum und behauptet sich gegen gegen den Tag, der draußen vorm Fenster graut. Er verspricht hell zu werden und frostig.

Das alte Telefon auf dem Schreibtisch beschließt zu schweigen. Es findet keinen Anschluss dort draußen. Nicht zu dieser Stunde. Und zu keiner anderen. Niemand ist da, der den vertrauten Klingelton in seinem Inneren zum Leben erweckt. Nur die Schreibtischlampe spendet ein kleines bisschen Licht. Es hat weder die Kraft, noch verspürt es große Lust, die Dunkelheit zu vertreiben.

Die Gedanken sind noch bei dir. Bei deinem Lächeln. Der Blick aus deinen Augen und deine Worte halten mich fest und lassen den neuen Tag noch unendlich weit entfernt erscheinen.

Durch den Raum weht der würzige Duft frisch gebrühten Kaffees und weckt nichts anderes als die Erinnerung an dich. Das Rot der Rose auf der Fensterbank leuchtet magisch im Licht der frühen Sonne. rote-rose-in-the-dark


Responses

  1. Solche Fensterausblicke mag ich.


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