Verfasst von: eleucht | 18. Dezember 2019

„From Out Of Nowhere“ – Jeffe Lynne‘s ELO

Die CDs, über die ich schreibe oder die ich rezensiere, wurden von mir gekauft. Es gibt keinerlei geschäftliche oder anders geartete Beziehungen zu Künstlern, Agenturen, Platten- oder Vertriebsfirmen.

ELO 001Das Raumschiff auf dem Cover der CD hebt wieder ab, Jeff Lynne sieht aus wie immer und Jeff Lynne klingt wie immer. Natürlich tut er das. Alles was Jeff Lynne in die Hand nimmt, klingt nach ihm. Und eigentlich möchte man auch gar nichts anderes hören als Jeff Lynne auf der Suche nach dem perfekten Popsong. Wenn er sich in „Time Of Our Life“ daran erinnert, wie er mit dem Electric Light Orchestra Wembley rockte und 60.000 jeden seiner Songs begeistert mitgesungen haben, dann weiß man, das sind Melodien für die Ewigkeit. So gibt es auch auf dem aktuellen Album keine Überraschungen, eher bewährtes Material, wie die obligatorische Ballade mit George-Harrison-Gitarre „Losing You“, einen mit Synthies weichgespülten Rock‘n‘Roll („One More Time“) und den Roy-Orbison-Gedächtnis-Song „Goin‘ Out On Me“. Die frühere „Evil Woman“ ist nun eine „Sic-Fi Woman“. Dazu jede Menge Songperlen, die man ähnlich schon auf früheren ELO-Alben gehört hat. Aber will man von Jeff Lynne wirklich etwas anderes hören als den typischen ELO-Sound, selbst wenn man weiß, dass er sich in seiner Melodieseligkeit wiederholt? Aus dem sprichwörtlichen Nichts ist dieses Raumschiff sicher nicht gekommen, es war schon immer da, vor allem sein Sound in unseren Ohren. Dass sein „Songbird“ nach langer Zeit wieder zu ihm nach Hause gekommen sei, singt Jeff Lynne am Ende des Albums. Mögen die beiden noch lange zusammenbleiben und so großartig singen.


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