
Františkovy Lázně, zu deutsch Franzensbad, das kleinste der Kurbäder im böhmischen Bäderdreieck, aber das, welches mir am nächsten liegt, ist gut vorbereitet für die neue Saison und für all die erwarteten Gäste und Besucher. Die zahlreichen Blumenrabatten erstrahlen in frischer Pracht.


Zeit vielleicht auch für mich, endlich ein bisschen die nicht ganz freiwillige Zurückhaltung der letzten Wochen aufzugeben und gelegentlich wieder etwas zu unternehmen. Zumal auch das Wetter am vergangenen Wochenende passte, es blieb trocken und es war nicht zu heiß. Ideal also.


Quellen mit verschiedenen Arten von Heilwassern findet man im Ort eine Menge. Wenn es plötzlich intensiv nach Schwefel riecht, heißt das nicht, dass der Beelzebub gleich um die Ecke kommt, es kann sich dabei, wie zum Beispiel hier, um eine Glauberquelle handeln. Allein davon gibt es in Františkovy Lázně vier. Sicher sehr gesund für Leute mit Verdauungsproblemen, aber über die kann ich im Augenblick wirklich nicht klagen. Meine gesundheitlichen Probleme waren anderer Art. So sprach denn auch nichts gegen gebratene Entenkeule und böhmische Knödel zum Mittagessen. Diese Art Knödel zählen schon seit Kindertagen zu meinen Lieblingsgerichten. Dazu wartet ein böhmisches Bier zu Hause auf mich. Unterwegs eher keine Option, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin.

