Posted by: eleucht | 28. Juli 2024

Classic Rock Sunday

Ein ganz Großer des Blues hat am Montag dieser Woche im Alter von 90 Jahren seine Gitarre für immer aus der Hand gelegt – John Mayall. Die Liste der Musiker, speziell der Gitarristen, die im Laufe der Jahre mit ihm zusammengespielt haben, liest sich wie ein Who‘s who der Rock- und Bluesmusik. Stellvertretend seien genannt Eric Clapton, Peter Green, John McVie und Mick Taylor. Mayall hat sie alle groß gemacht, und als sie besser geworden waren als er, durften sie gehen. So zumindest heißt es in den Legenden, die sich um John Mayall rankten.

Mayall predigte auch nicht nur die reine Lehre des Blues, in seine Musik flossen auch psychedelische Einflüsse ein, speziell während der Zusammenarbeit mit Peter Green.

Es war vor allem der Altmeister des Blues, Alexis Korner, der John Mayall und dessen Fähigkeiten entdeckte und der ihn seitdem förderte. In Folge dessen entstanden die Bluesbreakers. Als eine Art Durchlauferhitzer für die Karrieren vieler Musiker.

Sicher wird John Mayalls Gitarre (und auch seine Mundharmonika) nun im Himmel den Blues spielen. Er findet sich dort in bester Gesellschaft.

Ich erinnere mich besonders an ein Stück, das in der Hochzeit des Blues in der DDR rauf und runter gespielt und vielfach gecovert wurde, Room To Move. Wenn es in der DDR an etwas nicht mangelte, dann waren das hervorragende Bluesmusiker und Room To Move war zum Standard geworden. Für eine Weile jedenfalls.


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