Posted by: eleucht | 21. Juli 2025

Arboretum Plauen

Am Sonntag herrschte eine beinahe unerträgliche Schwüle. „The air was thick like honey“ kam mir eine Zeile aus einem Lied der Edgar Broughton Band ständig in den Sinn. Da ich aber nun schon einmal in Plauen gewesen bin, wollte ich die Gelegenheit nutzen und den immer wieder hinausgeschobenen Besuch des Arboretums endlich nachholen. Schwüle hin, Schwüle her. Tatsache war, nicht nur im Schatten der Bäume, sondern auch schon inmitten des Grüns der wild wuchernden Vegetation war die Luft viel erträglicher. Städte, die unter Hitze leiden, sollten als eine der ersten Maßnahmen für viel Grün an den Straßen und den Häusern sorgen. Alles in diesem Areal habe ich an diesem Sonntag sicher nicht gesehen, ich hätte vorher einen Blick auf den Plan werfen sollen und nicht hinterher. Egal, es sollte ja vor allem ein entspannter Spaziergang werden, für Informationen ist zu einem späteren Zeitpunkt ja immer noch Zeit.

Das Arboretum in Plauen war früher mal ein Friedhof gewesen. Überall finden sich noch Grabstellen, die von der Natur überwuchert werden. Ein wildromantischer Anblick. Es gibt aber auch Grabstellen, die gepflegt werden, offenbar über eine Patenschaft. Ansonsten gibt es, wie der Name schon sagt, Bäume, Bäume, Bäume, Gehölze aus Fernost und welche, die im Vogtland und Erzgebirge Zukunft haben könnten. Ach ja, einen Apothekergarten gibt es auch sowie eine kleine Kapelle im neugotischen Stil, die für Veranstaltungen genutzt wird. Die ganze Anlage steht natürlich unter Denkmalsschutz.


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