Ein Januar wie dieser. Schneelos bei Plusgraden, hier im Wintersportgebiet, wo man jede Menge Schnee gewohnt ist. Und viele Gäste ihn gar erwarten. Im Augenblick aber sieht es so aus.
Jenseits der Nebel, in denen sich der Sonntag versteckt, könnte man das Auenland vermuten.
Doch ich habe Schnee entdeckt!
Wen auch nur solche kümmerlichen Reste am Wegesrand. Allerdings nicht in Deutschland, sondern im böhmischen Franzensbad. Ansonsten sieht es auch dort meist so aus. Das könnte das Sinnbild dieses Winters sein, kahle, moosbewachsene Bäume.
Mich treibt es öfters ins Nachbarland, ein Besuch lohnt sich immer, vor allem, da ich die böhmische Küche mag.
Und wenn man glaubt, man kennt schon alles, so entdeckt man doch immer wieder Neues. An diesem imposanten Portal bin ich bestimmt schon an die hundert Mal vorbeigelaufen, diesmal trat ich ein.
Dahinter befand sich ein Geschäft, in dem allerlei böhmische Delikatessen angeboten wurden, vor allem Oblaten in allen möglichen Geschmacksrichtungen, Schoko, Vanille, Haselnuss, Eierlikör usw.
Und der Winter? Er ist noch nicht vorüber …

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