Verfasst von: eleucht | 1. August 2014

Alles für die Katz # 9 – „Bob, der Streuner

Lucky 009Die Katze ist der Star. Das wird James Bowen am Ende seines Buches erkennen. Dieser Aussage wird auch jeder zustimmen, der eine Katze sein Eigen nennt. Die Katze – bzw. der Kater – ist der Star. Auch und vor allem in diesem Buch.

Es wird nicht wenige geben, die ähnliche Erfahrungen mit dem geliebten Haustier gemacht haben und die unzählige Geschichten erzählen könnten. Vor allem jene, die eine besonders innige Beziehung zu ihrer Katze pflegen. Wer kann sich schon wirklich der Zuneigung der treuen Gefährtin (oder des treuen Gefährten) entziehen? Es sei denn, er hätte kein Herz. Und deswegen stehlen uns die vierbeinigen Freunde oft genug die Show. Sie haben’s eben drauf. Wer könnte ihnen deswegen böse sein?

Vielleicht üben rote Kater eine besondere Anziehungskraft aus. Nach der Lektüre des Buches und nach eigenen Erfahrungen wird das kaum mehr jemand bezweifeln wollen.

Bei mir ist es nun schon der zweite rote Kater im Haushalt. Was sich irgendwie so ergeben hat. Ich habe beide nicht speziell ausgesucht. Und beide hatten auch vierbeinige Freunde. Lucky, der erste der beiden, eine schwarz weiße Katzenprinzessin namens Sissi, der jetzige, Mulder, natürlich seine Scully.

Lucky wurde leider nicht alt, Nierenversagen riss ihn vorzeitig aus dem Leben. Er war als Kater relativ klein, ein munterer Bursche, sehr verspielt und ausgesprochen anhänglich. Sein Name war Programm. Er hat als Einziger seines Wurfes überlebt, seine Geschwisterchen wurden in einem Stall von Kühen totgetrampelt. Neben seiner Katzenprinzessin hatte er auch ein Frettchen zum Freund, mit dem er sogar großzügig sein Futter teilte. Hauptsache, man akzeptierte seine Führungsrolle. Und wenn das Frettchen von seinem regelmäßig vorgesetztem Eigelb abgab, war die Welt für Lucky in Ordnung.Schleckermäulchen 001

Einiges in diesem Buch von James Bowen hat mich besonders an meinen alten Freund Lucky erinnert. So versetzte er eines Tages, ganz in der Manier von Bob, dem Bullterrier meiner Nichte einen fürchterlichen Prankenhieb auf die empfindliche Nase, um dann blitzschnell zu verschwinden. Man muss ja klarzustellen, wessen Revier unsere Wohnung ist. Auch war er in einer Zeit zur Stelle, als es mir nicht gut ging, als mich innerhalb kurzer Zeit mehrere Schicksalsschläge ereilten. Wenngleich man meine damalige Zeit nicht mit den Erfahrungen und dem Leben von James Bowen vergleichen kann.

James Bowen hat in seinem Buch oft genug brenzlige Situationen mit seinem vierbeinigen Freund erleben müssen. Nach vielen eigenen Erlebnissen rund um das eigene Haustier kann man seine Gefühle und seine Ängste sehr gut verstehen, wenn der Kater krank wird oder plötzlich verschwunden ist. Man fühlt und leidet mit. In solchen Fällen ist man einfach füreinander da.

Dies ist keine Rezension des Buches „Bob, der Streuner“, soll es auch gar nicht sein. Eine solche findet sich hier: http://buchstabenmeer.wordpress.com/2014/07/12/buchblogparade-juli-bob-der-streuner-von-james-bowen/  Darin ist alles Wichtige zum Buch gesagt. Für mich war diese Rezension der Stein des Anstoßes, das Buch, das ich bis dahin nur vom Hörensagen und aus den Bestsellerlisten kannte, selbst zu lesen.

Was noch hinzuzufügen wäre, Mulder, der neue Rotpelz im Haushalt, macht seinem Vorgänger alle Ehre. Er ist genauso verständnisvoll, anhänglich und ebenso klug.Mulder Mr Cool

Ach ja, hier grüßt Bob, der Streuner auf YouTube noch seine deutschen Freunde und macht ein bisschen Werbung für sein zweites Buch. Sein Herrchen ist natürlich auch dabei. Aber wie schon gesagt, die Katze ist der Star.

 


Responses

  1. Ein schöner Beitrag und dein Kater ist ja richtig hübsch. Es freut mich, dass du das Buch gelesen hast und danke fürs verlinken ;)
    LG und ein schönes Wochenende
    Emma

  2. Richtig süß, wie sich die beiden Tiere das Eigelb teilen. Und Mulder ist ein schöner Kater. Meiner ist auch rot.

    Das Buch muss ich wohl auch endlich mal lesen!


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