Verfasst von: eleucht | 3. Januar 2017

Strom der Zeit

stromGanz plötzlich ist das Jahr zu Ende. Viel zu schnell, wie jedes Jahr viel zu schnell zu Ende ist. Und mir bewusst wird, da ist wieder etwas, das nicht getan wurde, da sind Dinge, die nicht gesagt wurden. Vergraben unter dem Berg der kleinen Nichtigkeiten des Alltags, der sich nach dreihundertfünfundsechzig Tagen so hoch auftürmt, dass ich kaum mehr den Horizont erkennen kann. Der Blick auf neue Ziele, neue Wünsche und die Zukunft ist verbaut von Dingen, die im Laufe der Zeit zu Ärgernissen wuchsen.

Was nicht getan, was nicht gesagt wurde, kann noch immer getan, gesagt werden. Die Jahreszahl ist nur ein Meilenstein, die der Mensch in den endlosen Fluss der Zeit gerammt hat, um sie zu messen und um ihr eine Struktur zu geben. Und einen Grund, einen Neuanfang zu feiern. Ich werde meine Worte weiterhin den Strom der Zeit werfen, mag der eine oder andere sie herausfischen. Die Gedanken werden zu Worten und leben fort durch Zeit und Raum, mag der Strom der Zeit auch trübe sein von aufgewirbeltem Schmutz, schäumend und tosend vom Sturm der Geschichte oder klar und leuchtend wie ein Sommertag.


Responses

  1. Fein gesagt:-)


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