Verfasst von: eleucht | 1. Oktober 2014

Alles für die Katz # 12

Die 2 002Die Kinderstube von Mulder und Scully. Die beiden stammen aus dem Allgäu, meine Tochter hat die beiden Katzenbabys 2011 bei sich aufgenommen. Kurz danach beendete sie ihr erste Ausbildung auf dem bayerischen Gestüt. Ich holte sie mit dem Auto ab. Ob den beiden Katzen damals schon klar war, dass dieser große Kerl, der die Wohnung leer räumte und all die Sachen im Auto verfrachtete, noch eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen sollte? Wo ich auch war, ständig war eine der Katzen in der Nähe und beobachtete mich und mein Tun. Sie ließen mich keinen Augenblick aus den Augen und schienen sich dabei abzuwechseln. Ein erster Test für die Special Agents, den sie mit Bravour bestanden haben.Buchloe-Honsolgen 009

Meine Tochter verbrachte den anschließenden Sommer in Texas, die Katzen waren bei uns „nur“ zur Pflege. Als sie im darauffolgenden Herbst ihre Ausbildung in einem Gestüt am anderen Ende von Deutschland, in Schleswig-Holstein, fortsetzte, durfte sie in ihrer neuen Wohnung keine Katzen halten.

Die hatten zum Glück aber schon ein neues Zuhause gefunden, in dem sie sich ausgesprochen wohlfühlten. Dieses Zuhause teilten sie mit unseren damaligen Kater Lucky und einem Frettchen. Lucky erwies sich als großzügiger Gastgeber, der die beiden Knirpse wohlwollend aufnahm und sich überraschenderweise auch um sie kümmerte. Obwohl er sehr auf seine Menschen bezogen war und gern im Mittelpunkt stand, legte er sich gern zu den beiden Neuankömmlingen, wenn die sich ins Kinderzimmer oder auf einen anderen ruhigen Platz zurückzogen. Er sah uns dann immer an, als wollte er sagen: „Lasst mich nur mal machen, ich hab die beiden schon im Griff.“ Hatte er auch. Die beiden Knirpse haben auf diese Weise eine Menge von ihm gelernt, natürlich auch jede Menge Unsinn. Aber dafür sind es Katzen.Schlafenszeit


Responses

  1. Toll, wie die Katzen sofort so gut miteinander ausgekommen sind. Wie war ihre Beziehung mit dem Frettchen?

    Und „Special Agents“ passt gut – diesen Beobachterblick haben sie im ersten Bild ja schon richtig gut drauf ;-)

    • Unsere frühere Katze hatte Angst vorm Frettchen und ist ausgerissen, wenn es in der Wohnung herumspazierte. Sie hat ihm aber nichts getan, sondern einfach respektvoll Abstand gehalten, am liebsten alles von einem erhöhten Standpunkt betrachtet. Lucky, der Kater, hat aber gleich am Anfang klargestellt, dass er der Chef im Revier ist. Die beiden haben sich dann auch bestens verstanden. Interessant war für sie immer, was der andere zu fressen bekam. Das wurde dann auch regelmäßig gekostet. Überraschenderweise hatte weder der Kater, noch das Frettchen ewas dagegen, wenn sich der jeweils andere am eigenen Futternapf zu schaffen machte. Eigelb wurde prinzipiell zwischen Kater und Frettchen geteilt. Die beiden sind am besten miteinander ausgekommen.
      Mulder und Scully kamen ja später. Die haben das Frettchen deswegen irgendwie respektiert, manchmal haben schon versucht, es auch als „Spielzeug“ anzusehen. Da es sich aber zu wehren wusste, haben sie es damit nicht übertrieben.

      • Wow. Das Sozialverhalten von Tieren ist immer wieder interessant. Wie jeder seinen ganz eigenen Charakter hat und wie sie sich doch meistens miteinander arrangieren können …

      • Ja, das stimmt. Vielleicht ist es für uns deswegen oft überraschend, wenn Tiere so reagieren, weil wir anderes erwarten oder befürchten.


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