Verfasst von: eleucht | 27. Juli 2016

Sommerwiesen

Sommertag 011Ein im Sommerwind wogender, blumenbunt gesprenkelter grüner See, durch den schreiten und in den man sich fallen lassen möchte, frei von Sorgen und Verpflichtungen. Keinen Gedanken an die Bienen verschwenden, die summend ihrem Tagewerk nachgehen. Der Erinnerung an schöne Sommertage nachhängen, als man noch Zeit und Muße hatte, lang ausgestreckt auf Sommerwiesen zu liegen, an einem Grashalm zu kauen und den federleicht vorüberziehenden Wolken Träume hinterherzuschicken.

Der Wind formt die Wolken zu Gebilden, die meine Fantasie in Gesichter und Tiere verwandelt. Schwerelos schweben Wolkentiere über den Himmel, schwerelos schwebe ich in Gedanken und Träumen auf Sommerwiesen. Der Augenblick lässt mich glauben, du liegst neben mir im weichen, wogenden Gras. Ich kann meinen Arm um dich legen. Ich kann dich spüren, dein Atem weht mir ins Gesicht. Meine Lippen berühren sanft die weiche Haut deiner Wangen, ich küsse das Lächeln von deinem Mund, um es für immer zu behalten.

Meine Träume folgen noch immer den davoneilenden Wolken – der Wind trägt Worte und Küsse von meinem Mund davon, hinauf zu den Wolken, auf die andere Seite der Welt. Wenn ein Windhauch deine Lippen streift, so weißt du, es ist ein Kuss von mir, ein Kuss voller Sehnsucht und Liebe.


Responses

  1. Wunderschön und das Video so passend…und wie schön, dass wir immer und jederzeit träumen dürfen und im Traum uns wegtragen lassen können…


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