Wind weht den Frost hinweg, Regen spült den Schnee davon. Regen auf Schnee – keine gute Kombination. Der Wochenanfang versinkt im trüben, verregneten Grau. Man könnte meinen, die Uhr des Winters läuft langsam ab. Ich glaube aber nicht, dass sie das tut. Was bleibt, sind Erinnerungen an ein knackig kaltes, aber schönes Winterwochenende mit Schnee auf den Wegen, Flecken blauen Himmels hinter Wolkenfetzen, etwas Sonnenschein und klarer Luft, die unbarmherzig in Nasenspitze und Ohrläppchen zwackt.


(Die Fotos entstanden im böhmischen Franzensbad)

Warst du dort um zu kuren?
Die Bäder haben immer noch einen Hauch der ehemaligen Eleganz.
Gute Nacht.
By: Arabella on 9. Februar 2015
at 23:54
Ich hätte es sicher mal nötig, aber zum Kuren war ich nicht dort. Franzensbad liegt ja fast um die Ecke hier, und wenn man mal dem Alltag entfliehen will, bieten sich derartige Gelegenheiten an. Und ich liebe diese altehrwürdige Eleganz der böhmischen Kurbäder. :-) Es gibt dort ein schönes Fischrestaurant https://eleucht.wordpress.com/2013/05/12/ein-treffen-mit-der-geschichte/ zu dem es mich hin und wieder zieht. Sieht von außen wie ein kleines, verwunschenes Zauberschloss aus. Der Platz an der Stelle, an der Vaclav Havel ein Autogramm hinterlassen hat, war auch wieder frei. Übrigens hat sich dort auch Jürgen Croy verewigt.
LG, Eberhard
By: eleucht on 10. Februar 2015
at 15:29
Meine Frau Mutter gönnt sich seit einiger Zeit statt Urlaub einen kurzen Aufenthalt in Franzensbad.
Der Gärtnergatte fuhr bis vor einiger Zeit immer ins Tennistrainingslager nach Karlsbad, Karlovy Vary, wie es korrekt heißt. Da er von uns bis dahin mit dem Rad fuhr, hatte auch das Kureffekt.;-)
Leider fehlt ihm momentan die Zeit dazu.
Und ich mag die von dir beschriebene Eleganz auch. Ein Essen im Puphotel in Karlsbad ist ein Vergnügen der Sinne.
Liebe Grüße
By: Arabella on 10. Februar 2015
at 15:37